Zwei Titel für Steinheimer Judoka

Bei den Nordwürttembergischen Meisterschaften der Jugend unter fünfzehn Jahren eroberten Olivia Siegemund und Annika Rehn in Esslingen den obersten Podestplatz. Ihre Vereinskameraden Moritz Fischer und Simon Rotter schafften mit Platz fünf und sieben ebenfalls die Qualifikation zu den Landeseinzelmeisterschaften am kommenden Wochenende.
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Bei den Nordwürttembergischen Meisterschaften der Jugend unter fünfzehn Jahren eroberten Olivia Siegemund und Annika Rehn in Esslingen den obersten Podestplatz. Ihre Vereinskameraden Moritz Fischer und Simon Rotter schafften mit Platz fünf und sieben ebenfalls die Qualifikation zu den Landeseinzelmeisterschaften am kommenden Wochenende.
Für das obere Treppchen reichten Olivia Siegemund zwei Siege in der Klasse bis 33 Kilogramm. Annika Rehn siegte in der Klasse bis 63 Kilogramm dreimal vorzeitig.
Am Samstag, 3. Oktober 2015 ist das JudoTeam Steinheim auch beim »Türöffner-Tag« des Westdeutschen Rundfunks mit der Sendung mit der Maus dabei. Interessierte Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sind zu einem Schnuppertraining von 10 bis 12 Uhr herzlich im Dojo des JudoTeam Steinheim in der Autenbachstraße 15 willkommen. Mit viel Spaß und Aktion können sie dabei die Sportart unter Anleitung der Kämpfer aus der Ligamannschaft erleben.
Rebecca Bräuninger erkämpft mit dem Team Bronze bei Europameisterschaften
Bei den Junioren Europameisterschaften im österreichischen Oberwart sind 400 Judoka aus 41 Nationen am Start gewesen. Auch Rebecca Bräuninger vom JudoTeam Steinheim wollte im Burgenland um Medaillen mitkämpfen, musste aber im Einzelwettbewerb bis 63 Kilogramm schon nach der ersten Begegnung die Segel streichen.
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Bei den Junioren Europameisterschaften im österreichischen Oberwart sind 400 Judoka aus 41 Nationen am Start gewesen. Auch Rebecca Bräuninger vom JudoTeam Steinheim wollte im Burgenland um Medaillen mitkämpfen, musste aber im Einzelwettbewerb bis 63 Kilogramm schon nach der ersten Begegnung die Segel streichen.
Gegen die französische Meisterin der Junioren von 2014, Clemente Eme, konnte sie sich nicht durchsetzen. Bräuningers Wurfansätze waren nicht präzise genug und prallten an der Französin ab. Die Pleidelsheimerin musste einer kleinen Wertung hinterherrennen und verlor schließlich vorzeitig durch einen O-Soto-Gari (Große Außensichel).
Einen Tag später beim Teamwettbewerb platzte der Knoten. Mit der Mannschaft im Rücken zeigte das Steinheimer Judotalent, zu was sie in der Lage ist. Bundestrainer Claudiu Pusa hatte ihr das Vertrauen geschenkt und sie gleich in der ersten Begegnung gegen die Niederlande aufgestellt. Die Holländer, mit drei Medaillenträgern aus den Einzelwettbewerben, waren dabei die Favoriten. Bräuninger traf in der Klasse bis 63 Kilogramm auf die Bronzemedaillengewinnerin vom Vortag, Geke van der Berg. Mit einem wahren Wurffeuerwerk startet Bräuninger. Eine mit Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf) eingeleitete Wurfkombination brachte die erste kleine Wertung. Die gleiche Wertung erzielte sie schließlich mit ihrer Spezialtechnik, dem Uchi-Mata. Darauf folgte eine mittlere Wertung für einen Hüftfeger und den Sack zu machte sie letztendlich mit einem Fußstoppwurf. Deutschland konnte die Begegnung mit 3:2 für sich entscheiden.
Im Poolfinale gegen Frankreich war Bräuninger nicht im Aufgebot. Das deutsche Nationalteam musste dabei eine knappe 2:3-Niederlage einstecken. Gegen Belgien war die Kämpferin aus der Urmenschenstadt wieder auf der Matte und am 5:0-Sieg beteiligt. Im Kampf um Bronze traf Deutschland auf Kroatien und Bräuninger stand der fünftplatzierten Buga Kovas gegenüber. Auch in dieser Begegnung gelang es ihr zu bestimmen und sie spielte ihre Stärke im Boden aus. Mit einer sauber herausgearbeiteten Bodentechnik konnte sie auch diesen Kampf vorzeitig für sich entscheiden. Rebecca Bräuninger freute sich mit ihren Team über den 5:0-Sieg über Kroatien und über bronzenes Edelmetall bei den Europameisterschaften.
Es bleibt zu hoffen, dass sie das wieder gefundene Selbstvertrauen kompensieren kann und bei ihrem nächsten Höhepunkt, den Military Olympic Games in Korea in zwei Wochen, psychisch gestärkt auf die Matte geht.
Rebecca Bräuninger vom JudoTeam Steinheim startet bei Europameisterschaften
Steinheims Judoaushängeschild Rebecca Bräuninger startet am Wochenende in Oberwart (Österreich) bei den Europameisterschaften der Junioren. Die kleine Gemeinde im Burgenland ist Gastgeber für über 400 Judoka aus 42 Nationen. Mit dabei im achtzehnköpfigen deutschen Nationalteam, Bräuninger, die in Österreich mit ihren Teamkollegen auf Medaillenjagd gehen will.
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Steinheims Judoaushängeschild Rebecca Bräuninger startet am Wochenende in Oberwart (Österreich) bei den Europameisterschaften der Junioren. Die kleine Gemeinde im Burgenland ist Gastgeber für über 400 Judoka aus 42 Nationen. Mit dabei im achtzehnköpfigen deutschen Nationalteam, Bräuninger, die in Österreich mit ihren Teamkollegen auf Medaillenjagd gehen will.
Keine leichte Aufgabe für die Pleidelsheimerin, denn die Konkurrenz ist hochkarätig. Die Sportsoldatin bereitete sich Anfang September mit der u21-Nationalmannschaft in Leipzig vor. Unter den Augen von u21-Bundestrainer Claudiu Pusa absolvierten die Kämpferinnen einen guten Lehrgang und blicken voller Vorfreude auf die Wettkampftage in Österreich. Neben dem Trainingslager in Leipzig war auch die Maßnahme in Spanien ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung. Anfang August schwitzten die Judoka unter der spanischen Sonne und legten den Fokus sowohl auf die Grundlagenausdauer als auch auf die judospezifischen Techniken. Energie tankte Bräuninger in den letzten Tagen vor den kontinentalen Titelkämpfen auf heimeischer Matte beim JudoTeam Steinheim. Die Auslosung könnte schlechter sein. Als erstes trifft sie auf die französische Meisterin der Junioren von 2014 Clemente Eme. Ebenfalls in ihrer Gruppe ist Lucy Renshall, die derzeitige Nummer eins der Junioren in der Klasse bis 63 Kilogramm. Optimistisch und gut vorbereitet wird Bräuninger ihre Kämpfe bestreiten und dann kann viel möglich sein. Nach den Kämpfen am Samstag wird Bräuninger auch im Teamwettbewerb auf der Matte stehen, um für Deutschland die Fahrkarte für die Teamweltmeisterschaften zu erkämpfen.
Wander-Erlebnisausflug

Auch in den Sommerferien wird beim JudoTeam Steinheim an die jungen Judokas gedacht. Am 6.September 2015 trafen sich zehn Kinder und neun Erwachsene zum Wander-Erlebnisausflug schon um 9 Uhr morgens am Dojo. Die Erwachsenen kutschierten die Kinder zur Laufenmühle in den Welzheimer Wald. Die Gruppe legte mit der laut pfeifenden historischen Dampflok zwei Stationen bis zum Tannwald zurück. Dort angekommen, erkundeten die Jüngeren einen schönen Spielplatz.
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Auch in den Sommerferien wird beim JudoTeam Steinheim an die jungen Judokas gedacht. Am 6.September 2015 trafen sich zehn Kinder und neun Erwachsene zum Wander-Erlebnisausflug schon um 9 Uhr morgens am Dojo. Die Erwachsenen kutschierten die Kinder zur Laufenmühle in den Welzheimer Wald. Die Gruppe legte mit der laut pfeifenden historischen Dampflok zwei Stationen bis zum Tannwald zurück. Dort angekommen, erkundeten die Jüngeren einen schönen Spielplatz.
Auf dem Mühlwanderweg ging es auf immer schmäleren Waldwegen entlang des Edenbachs wieder zurück zur Laufenmühle. Unterwegs balancierten die Mutigen über umgefallene Baumstämme und benötigten die Seilsicherungen an schwierigen Stellen kaum. Der Besuch des EINS + ALLES begann mit einem gemeinsamen Mittagessen. Danach probierten alle die interessanten Sinnesstationen im Aktionshaus aus. Anschließend hüpften und rannten die Judokas, beeindruckt von den lustigen Stationen, auf dem Sinnespfad durch den Wunderwald. Zum Abschluss des unterhaltsamen Ausflugs tollten die Kinder auf dem Aktions-Spielplatz herum, während sich die Erwachsenen gemütlich bei einem Kaffee aufwärmten.
Hoffmann verpasst Medaille knapp

Steffen Hoffmann hat beim European Cup in Bratislava knapp eine Medaille verpasst und belegt am Ende den 5. Rang. Über 200 Judoka aus 23 Nationen sind in der slowakischen Hauptstadt an den Start gegangen. Für den Steinheimer Kämpfer galt es eine Platzierung zu erreichen, um sich noch die Chance auf ein Ticket für die Europameisterschaften u23, Ende November in Bratislava, zu wahren.
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Steffen Hoffmann hat beim European Cup in Bratislava knapp eine Medaille verpasst und belegt am Ende den 5. Rang. Über 200 Judoka aus 23 Nationen sind in der slowakischen Hauptstadt an den Start gegangen. Für den Steinheimer Kämpfer galt es eine Platzierung zu erreichen, um sich noch die Chance auf ein Ticket für die Europameisterschaften u23, Ende November in Bratislava, zu wahren.
Der Steinheimer startet dabei gut in das Turnier. Gegen Arkadiusz Makarewicz aus Polen erzielte er noch vor Ablauf der ersten Kampfminute eine hohe Wertung durch eine Kleine Innensichel, welche ihm zum Sieg reichte. Auch in der zweiten Begegnung traf Hoffmann auf einen polnischen Kämpfer. Allerdings war dies der auf Nummer zwei gesetzte Michal Bartusik. Dieser hatte beim European Cup in Sindelfingen nur das Finale verloren. Der Kämpfer aus der Urmenschenstadt musste zu Beginn auch gleich eine hohe Wertung durch einen Schulterwurf abgeben, ließ aber nicht locker und schaffte den Ausgleich mit einer Kontertechnik. Einen weiteren Wurfansatzes des Polen konnte er ebenfalls zu seinem Vorteil drehen und konnte damit den Kampf vorzeitig für sich entscheiden. Gegen den slowakischen Nationalkämpfer Matej Poliak ging Hoffmann im Halbfinale mit einer kleinen Wertung durch eine Fußtechnik in Führung, musste diese aber wieder abgeben. Der Slowake hatte den Ausgleich durch einen Tai-Otoshi (Handwurf) erzielt. Hoffmann setzte seinen Kontrahenten weiter unter Druck und gestaltete den Kampf. Allerdings konnte der Lokalmatador eine Fußwurfkombination des Steinheimers geschickt übernehmen und Hoffmann landete auf dem Rücken. Im Kampf um bronzenes Edelmetall fand der Steinheimer Kämpfer kein Mittel gegen Rok Plesnik aus Slowenien und verpasste Bronze durch eine Aushebetechnik.
Anfang Oktober geht es für Steinheims Athlet zu den European Open nach Glasgow und Ende Oktober zum European Cup nach Schweden. Hoffnungsvoll wartet das JudoTeam Steinheim auf die Nominierung zu den Europameisterschaften der unter Dreiundzwanzigjährigen durch den Bundestrainer Daniel Gürschner. Mit Platz drei und fünf bei European Cups stehen die Chancen nicht all zu schlecht.
Mit Spaß und Aktion in die Sommerferien

Ein ganz besonderes Event hatte sich das JudoTeam Steinheim für seine Mitglieder einfallen lassen. Am letzten Schultag ging es zur Sport-, Spiel- und Spaß-Exkursion vom Dojo in Steinheim hinauf zum Marbacher Galgen.
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Ein ganz besonderes Event hatte sich das JudoTeam Steinheim für seine Mitglieder einfallen lassen. Am letzten Schultag ging es zur Sport-, Spiel- und Spaß-Exkursion vom Dojo in Steinheim hinauf zum Marbacher Galgen.
Unterwegs warteten auf die 6- bis 13-jährigen Judo-Kids jede Menge Überraschungen und sportliche Aufgaben sowie ein Papierfliegerwettbewerb und eine literarische Herausforderung. Jedes Team musste ein kurzes Theaterstück zum Thema Judowerte, Höflichkeit, Respekt oder Freundschaft einstudieren. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Am Ziel angekommen, warteten schon die Familien auf ihre Sprösslinge und an einem großen Lagerfeuer konnte man sich mit Würstchen stärken und die »Schauspieler« ernteten noch den verdienten Applaus für ihre tollen Darbietungen.
Unterstützt wurde die Aktion wieder von den älteren Jugendlichen des Vereins, welche den jüngeren Judonachwuchs auf ihrem Weg begleitet hat sowie von der Ligamannschaft, die das Lagerfeuer vorbereitet hat.
Auch die Erwachsenen des Vereins nutzten mit ihren Trainingsgruppen, Functional Training, Judo und »It´s my life« den Abend, um sich in die Sommerferien zu verabschieden. Bis weit in den Abend hinein genossen sie die Atmosphäre eines schönen Sommerabends am Lagerfeuer.
Bronze für Rebecca Bräuninger in Prag

Nach dem Erfolg von Steffen Hoffmann vor einer Woche beim European Cup in Sindelfingen konnte Rebecca Bräuninger beim European Cup der Junioren in Prag mit einer Bronzemedaille einen weiteren Erfolg für das JudoTeam Steinheim erkämpfen.
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Nach dem Erfolg von Steffen Hoffmann vor einer Woche beim European Cup in Sindelfingen konnte Rebecca Bräuninger beim European Cup der Junioren in Prag mit einer Bronzemedaille einen weiteren Erfolg für das JudoTeam Steinheim erkämpfen.
Über 380 Judoka aus 34 Nationen sind in der tschechischen Hauptstadt an den Start gegangen, um für ihre Nationen die Nominierungskriterien für die kontinentalen Titelkämpfe der Junioren Mitte September in Oberwart (Österreich) und die Junioren Weltmeisterschaften in Abu Dhabi Ende Oktober zu erreichen.
Beindruckend startete Bräuninger in das Turnier. Gegen Noy Oren aus Israel setzte sie sich schon vor Ablauf der ersten Kampfminute mit ihrer Spezialtechnik, dem Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf), durch. Auch in der nächsten Begegnung konnte die Pleidelsheimerin mit dieser Technik punkten. Nach zwei erzielten Wertungen konnte sie Tea Tintor aus Serbien schließlich mit Haltegriff vorzeitig bezwingen. Gegen die kasachische Nationalkämpferin Aigerim Abilkadirova machte Steinheims Aushängeschild einen sehr guten Kampf. Mit einer Fußhakeltechnik setzte sie gleich zu Beginn ein Achtungszeichen und erzielte eine mittlere Wertung. Mit einer Kontertechnik beendete sie auch diesen Kampf vorzeitig.
Im Halbfinale traf sie auf die starke Griechin Elisavet Teltsidou, die ihre Vorkämpfe im Sekundentakt für sich entscheiden konnte und auch bei den Frauen schon ganz gut mitmischt. Bräuninger ließ sich davon nicht groß beeindruckend und ging entschlossen in den Kampf. Im Griffkampf konnte sich Steinheims Judokämpferin nicht durchsetzen und auch mit ihren Wurfansätzen prallte sie wie an einer Mauer ab. Durch einen starken Hüftwurfansatz der Hellenin musste sie schließlich doch die Segel streichen. Auf das Podest wollte die Sportsoldatin in der Moldaustadt auf jeden Fall. Selbsicher ging sie ins kleine Finale und konnte die Polin Anna Isenko mit einer sauber herausgearbeiteten Haltetechnik besiegen.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt Rebecca Bräuninger nach dieser tollen Bronzemedaille indes nicht. Schon am kommenden Wochenende geht es zum European Cup der Junioren in die Hauptstadt. Die Kriterienvorgabe des Deutschen Judo-Bundes hat Bräuninger jetzt mit zwei internationalen Medaillen erfüllt, doch die nationale Konkurrenz in dieser Gewichtsklasse ist groß. Noch drei weitere Sportlerinnen erfüllen diese Maßgabe und so wird die endgültige Nominierungsentscheidung erst nach dem letzten European Cup am Wochenende in Berlin fallen.
Rebecca Bräuniger für Military Olympic Games nominiert

Die Military World Games (Militärweltspiele) werden seit 1995 alle vier Jahre nach Vorbild der Olympischen Spiele durch den Militär-Weltsportverband ausgetragen. Die sechsten Spiele finden vom 2. bis 11. Oktober in Mungyeong (Korea) unter dem Slogan »Freundschaft durch Sport« statt. Rebecca Bräuninger vom JudoTeam Steinheim wird Deutschland in der Klasse bis 63 Kilogramm vertreten.
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Die Military World Games (Militärweltspiele) werden seit 1995 alle vier Jahre nach Vorbild der Olympischen Spiele durch den Militär-Weltsportverband ausgetragen. Die sechsten Spiele finden vom 2. bis 11. Oktober in Mungyeong (Korea) unter dem Slogan »Freundschaft durch Sport« statt. Rebecca Bräuninger vom JudoTeam Steinheim wird Deutschland in der Klasse bis 63 Kilogramm vertreten.
Die überraschende Nachricht wurde Bräuninger vom Bundestrainer Michael Bazynski überbracht. Steinheims Aushängeschild hatte sich vor einem Jahr für die leistungssportliche Förderung der Bundeswehr entschieden, um ihre sportliche Entwicklung zu optimieren. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen des Militärs ist nun ein kleiner Meilenstein bis zu ihrem Ziel: Olympia.
Die Pleidelsheimerin freut sich über einen Start, hat aber für dieses Jahr noch eine Nominierung zu den Weltmeisterschaften der Junioren in Abu Dhabi Ende Oktober im Fokus. Korea ist für die Neunzehnjährige kein unbekanntes Land, sie war schon im Trainingslager mit der Juniorennationalmannschaft dort. Auf die Wettkämpfe und die Begegnung mit anderen Sportlern aus verschieden Sportarten und Nationen ist Bräuninger sehr gespannt und einen kleinen Bonus bekommt sie noch dazu: die olympische Abschlussfeier wird an ihrem Geburtstag sein.
An den beiden kommenden Wochenenden wird die Sportsoldatin erst einmal bei den European Cups der Junioren in Prag und Berlin auf der Tatami stehen und dann geht es über den Sommer hinweg in verschiedene Trainingscamps, um sich auf den Höhepunkt im Herbst vorzubereiten. Bei den Turnieren wird sie von Heimtrainerin Trixi Kästle betreut. Gerne würde Kästle ihren Schützling auch nach Korea begleiten, aber die Finanzierung für eine Reise nach Asien gestaltet sich nicht so einfach.
Steffen Hoffmann erkämpft Bronze beim European Cup in Sindelfingen

Steffen Hoffmann ist zurück auf der Wettkampfmatte. Nach langer Verletzungspause sichert sich der Steinheimer beim European Cup in Sindelfingen gleich bronzenes Edelmetall in der Klasse bis 66 Kilogramm. Der Kämpfer vom JudoTeam Steinheim präsentierte sich vor heimischem Publikum dabei in beeindruckender Verfassung.
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Steffen Hoffmann ist zurück auf der Wettkampfmatte. Nach langer Verletzungspause sichert sich der Steinheimer beim European Cup in Sindelfingen gleich bronzenes Edelmetall in der Klasse bis 66 Kilogramm. Der Kämpfer vom JudoTeam Steinheim präsentierte sich vor heimischem Publikum dabei in beeindruckender Verfassung.
Im Auftaktkampf siegte Hoffmann gegen Gregg Varey aus Großbritannien schon vor Ablauf der ersten Kampfminute. Den Briten holte er dabei mit einem fulminanten Fußfegewurf von den Füßen und zwang ihn anschließend mit einem Armhebel zur Aufgabe. Auch den bei diesem Turnier an Nummer eins gesetzten Matteo Medves aus Italien machte der Zweiundzwanzigjährige einen starken Kampf und konnte mit einem Tai-Otoshi (Handwurf) eine kleine Wertung erzielen. Die Begegnung endete allerdings mit einer unglücklichen Niederlage. Bei einem Wurfansatz des Italieners griff Hoffmann etwas unglücklich aus Reflex unterhalb des Gürtels. Dies ist eine unerlaubte Aktion und wird mit Punkt für den Gegner bestraft.
In der Trostrunde ließ der Kämpfer aus der Urmenschenstadt nichts mehr anbrennen. Noch vor Ablauf einer Kampfminute brachte er Christoph Siegel aus Niedersachsen mit einem Fußstoppwurf zu Fall und sicherte sich damit die Teilnahme am kleinen Finale. Eine Bronzemedaille sicherte sich der Steinheimer gegen Aleksander Beta aus Polen. Nach zweieinhalb Minuten machte er mit einem O-Uchi-Gari (Große Innensichel) sein Comeback perfekt und freute sich über sein erstes internationales Edelmetall bei den Senioren.
Jana Scheffold sammelte Erfahrung bei ihrem ersten European Cup bei den Erwachsenen. Die Sechszehnjährige konnte ihren ersten Kampf gegen Caroline Hain (Australien) gewinnen. Nach Wertungsrückstand zwang sie die Australierin mit einer Würgetechnik zur Aufgabe. Gegen die spätere Siegerin Melodie Vaugarny (Frankreich) hatte die Steinheimer Nachwuchshoffnung keine Chance, bereits nach wenigen Sekunden hatte sie das Nachsehen. Auch die Holländerin Suzanne Zegers war Scheffold noch körperlich überlegen. Durch eine Würgetechnik musste sie auch diesen Kampf abgeben.

















































































