Steinheimer Judoka kämpfen auf internationaler Matte vor der »Haustüre«
Am Wochenende findet der European Cup in Sindelfingen statt. Dabei gehen an zwei Tagen über 260 Judoka aus 26 Nationen an den Start, darunter auch zwei Sportler vom JudoTeam Steinheim. Beide werden am Samstag ab 10 Uhr im Glaspalast auf der Matte stehen.
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Am Wochenende findet der European Cup in Sindelfingen statt. Dabei gehen an zwei Tagen über 260 Judoka aus 26 Nationen an den Start, darunter auch zwei Sportler vom JudoTeam Steinheim. Beide werden am Samstag ab 10 Uhr im Glaspalast auf der Matte stehen.
Steffen Hoffmann geht dabei in der Klasse bis 66 Kilogramm an den Start. Für den Steinheimer ist es nach einer zehnmonatigen Verletzungspause das erste Turnier. Der Wettkampf wird für ihn eine erste Standortbestimmung bei den Männern sein und wenn es optimal läuft, möchte er auf heimischer Matte natürlich auch schon nach einer Medaille greifen. Keine einfache Aufgabe, aber die Unterstützung von Familie und Freunden werden ihm zusätzliche Kraft verleihen.
Für die erst sechzehnjährige Jana Scheffold ist das Turnier lediglich ein Aufbauwettkampf. Der Youngster kann die Gelegenheit nutzen, um vor der Haustür internationale Wettkampferfahrung auf hohem Niveau zu sammeln. Erst letztes Wochenende hat die Kämpferin aus der Urmenschenstadt einen siebten Platz bei einem European Cup im ungarischen Paks belegt. In der Klasse bis 48 Kilogramm ist Scheffold die Außenseiterin, aber vielleicht kann auch sie mit dem heimischen Publikum im Rücken über sich hinauswachsen.
Steinheims Aushängeschild, Rebecca Bräuninger, wird in Sindelfingen nicht auf der Tatami stehen. Die Pleidelsheimerin wird beim European Cup der Junioren in Wroclaw (Polen) an den Start gehen, um dort für eine Nominierung zu den Junioreneuropameisterschaften oder Weltmeisterschaften zu kämpfen. Zuletzt hat sich die Sportsoldatin mit der Juniorennationalmannschaft zwei Wochen in Spanien darauf vorbereitet.
Ein besonderes Training beim »Chef«

Einen ganz besonderen Lehrgang erlebte der Judonachwuchs vom JudoTeam Steinheim. Der TSV Waldbach hatte zu einem Lehrgang mit Peter Frese, dem Präsidenten des Deutschen Judo-Bundes eingeladen.
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Einen ganz besonderen Lehrgang erlebte der Judonachwuchs vom JudoTeam Steinheim. Der TSV Waldbach hatte zu einem Lehrgang mit Peter Frese, dem Präsidenten des Deutschen Judo-Bundes eingeladen.
Der Chef des Deutschen Judo-Bundes gestaltete ein sehr bewegungsintensives Training mit vielen Koordinations- und Kraftübungen, alles sehr spielerisch und mit jeder Menge Spaß. Zum Verschnaufen lockerte er das Training immer wieder mit kleinen Anekdoten auf und berichten konnte er von den tollen Ergebnissen der Deutsche Judoka bei den European Games in Baku. Auch das Techniktraining kam beim Lehrgang nicht zu kurz, geübt wurde O-Uchi-Gari (Große Innensichel). Dabei zeigte sich Frese sichtlich beeindruckt von dem Können der Judoka aus der Urmenschenstadt und motivierte sie, ihren sportlichen Weg weiter zu gehen. Für die Beteiligten ein ungewohnter Lehrgang, aber alle erlebten ihn mit großer Begeisterung.
JudoTeam Steinheim punktet in der Landesliga

Am ersten Kampftag der Landesliga Nord konnten die Männer vom JudoTeam Steinheim 2 in Sindelfingen Punkte sammeln und stehen nun auf Tabellenrang vier. Gegen die Lokalmatadoren vom VfL Sindelfingen starteten die Kämpfer aus der Urmenschenstadt allerdings mit einer 2:5-Niederlage. Die Punkte erkämpften dabei Steffen Hoffmann und Peter Brück.
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Am ersten Kampftag der Landesliga Nord konnten die Männer vom JudoTeam Steinheim 2 in Sindelfingen Punkte sammeln und stehen nun auf Tabellenrang vier. Gegen die Lokalmatadoren vom VfL Sindelfingen starteten die Kämpfer aus der Urmenschenstadt allerdings mit einer 2:5-Niederlage. Die Punkte erkämpften dabei Steffen Hoffmann und Peter Brück.
Gegen den TSV Rohr lief es optimal. Steffen Hoffman punktete mit Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf) und Rainer Wörner siegte durch Haltegriff. Durch Würgegriff zwang Oliver Kästle seinen Gegner zur Aufgabe und holte so Punkt Nummer drei. Die Klasse über 100 Kilogramm konnte nicht besetzt werden und der Punkt ging kampflos nach Rohr. Sebastian Wörner brachte mit einer Selbstfalltechnik den vorzeitigen Sieg. Mit einer Haltetechnik holte Peter Brück einen weiteren Punkt und der Youngster im Team, Gordon Geiger, brachte mit seinem O-Uchi-Gari (Große Innensichel) den Endstand von 6:1.
Gegen den SV Winnenden startete Hoffmann erneut mit einem Sieg. Den Punkt bis 100 Kilogramm gab Steinheim wieder kampflos ab. Die erneute Führung brachte Kästle mit einer Würgetechnik. Die kampflose Punktabgabe brachte den Ausgleich für Winnenden. Die Siege von Brück und Jonas Reitizig entschieden die Begegnung vorzeitig. Die Niederlage von Geiger war nicht mehr relevant, 4:3 für die Steppis.
Lotto Sportjugend-Förderpreis 2014 für das JudoTeam Steinheim

Über 420 Sportvereine aus Baden-Württemberg haben sich um die Preise in den zwölf Regionen des Landes beworben. Das JudoTeam Steinheim sicherte sich den zweiten Platz im Kreis Mittlerer Neckar hinter dem MTV Ludwigsburg.
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Über 420 Sportvereine aus Baden-Württemberg haben sich um die Preise in den zwölf Regionen des Landes beworben. Das JudoTeam Steinheim sicherte sich den zweiten Platz im Kreis Mittlerer Neckar hinter dem MTV Ludwigsburg.
Mit viel Liebe zum Detail bewarb sich das JudoTeam Steinheim mit seinem »Tag des Judo«. Die Aktion, ausgerufen vom Deutschen Judo-Bund, wurde vom JudoTeam hervorragend umgesetzt. Eine Woche lang kamen sieben Grundschulen in der Umgebung des JudoTeams in den Genuss eines außerordentlichen Judotages. Die Schüler sollten einen Einblick in die Sportart Judo erhalten und die Judo-Werte aktiv erfahren und erleben. Um dies möglich zu machen, war eine aufwändige Vorbereitung und Organisation notwendig. Im Vorfeld wurden die ehrenamtlichen Helfer, darunter viele Kinder und Jugendliche des JudoTeams, geschult und auf ihre Aufgaben vorbereitet. Des weiteren wurde ein Video über das Kinderjudotraining gedreht, um den Schülern bereits vorab eine Vorstellung über die Sportart zu vermitteln. Die Schulen wurden also bestens für den großen Tag vorbereitet. An fünf Stationen sammelten die Kinder erste Erfahrungen auf der Matte. Es wurde gerangelt, geworfen und gefallen, Geschicklichkeit und Mut getestet und erste Techniken erlernt. Gleichzeitig wurden spielerisch die Judowerte vermittelt. Zum Abschluss bekam jeder eine Urkunde überreicht und wurde zum Schnuppertraining in den Verein eingeladen.
Insgesamt hat der »Tag des Judo« allen Beteiligten sehr gut gefallen und die Organisatoren wurden vielfach gelobt. Dieter Schmidt-Volkmar, Präsident des Landessportverbandes (LSV), dankte im Namen des Verbands für das großzügige und beispielhafte finanzielle Engagement von Toto-Lotto und stellte die große Bedeutung des Sports für die Gesellschaft heraus: »Die Sportorganisation ist neben Schule und Elternhaus einer der wichtigsten Bildungsträger in unserem Land. Hier erlernen Jugendliche wichtige soziale Kompetenzen und erkennen, wie bedeutsam das Ehrenamt für unsere Gesellschaft ist. Der Lotto Sportjugend-Förderpreis würdigt das herausragende ehrenamtliche Engagement Jugendlicher im Sportverein. Wir sind Lotto sehr dankbar, dass es dieses Engagement und die Sportvereinsentwicklung in diesem besonderen Maße unterstützt.«
Auf Einladung des Förderpreis-Partners Europa-Park ging es für die Vereine im Anschluss an die Verleihung in Deutschlands größten Freizeitpark, um dort gemeinsam die mehr als 100 aufregenden Attraktionen und Shows zu entdecken. Das JudoTeam Steinheim nutzte den Tag gleich für einen Vereinsausflug und erlebte neben der Preisverleihung einen schönen Familientag, der alle begeisterte. 18 Judoka, klein und groß, traten die Reise an und erlebtein einen tollen sonnigen Tag mit Achterbahnen und Erlebnisshows.
Die Kinder erzählen den Ablauf:
Benedikt (10 Jahre): Um vier Uhr kamen wir im Camp Ressort des Europapark an. Die Platzwahl war schwierig, denn unsere Zeltstadt verbrauchte viel Platz. Erst nahmen wir eine Stelle im Zentrum einer Wiese. Dann entschieden wir uns für eine Wiese mit Strom gleich dabei. Die Zelte waren schon aufgebaut, da zogen wir nochmal auf einen größeren Platz um. Zum Glück mussten wir nur wieder die Heringe in die Erde schlagen.
Moritz (11 Jahre): Nach dem Aufbau von vier Zelten und einen VW Bus sind wir zum Mexikaner gegangen. Annika, Olivia, Vincent, Luca, Benedikt und ich haben einen »Amigo Burger« gegessen, außer Julius hat »Fajite de Pollo« gegessen. Was die Eltern gegessen haben weiß ich nicht mehr. Alle haben etwas Ungesundes getrunken. Nach dem Essen sind wir, die Jungs, rausgegangen. Dort haben wir ein paar Schweizer kennengelernt und mit ihnen »verbrannt« gespielt. Danach mussten wir in die Zelte gehen und sind erst um 1:30 Uhr eingeschlafen.
Annika (13 Jahre): Nachdem wir uns auf den Weg zum Europapark gemacht hatten (8:20 Uhr) machten wir ein Foto mit einer übergroßen Maus, die vor dem Europapark stand. Als wir unsere Tickets geholt hatten warteten wir auf eine Bahn, die uns nach »Island« bringen sollte. Nach einigen Minuten Warten, kam diese auch. Es war eine witzige Fahrt, da wir in drei Metern Höhe fuhren und so eine interessante Aussicht auf die verschiedenen Länder des Europaparks hatten. Wir starteten als Gruppe, fuhren »Wodan« und »Atlantika«. Die Achterbahn »blue fire« wollten die Erwachsenen leider nicht mitfahren, was ich im Nachhinein auch nachvollziehen kann. Trotzdem war diese Fahrt sehr spannend und lustig als wir am Ausgang die Bilder sahen, die von uns geschossen wurden.
Julius (10 Jahre): Nachdem wir vormittags noch alle zusammen waren, teilten wir uns nachmittags in Gruppen auf. Jede Gruppe ist in eine andere Richtung gelaufen. Wir haben Trixi getroffen. Trixi wollte mit uns »Silver Star« fahren. Doch leider haben wir sie nicht mehr getroffen. Meine Gruppe ist fast eine halbe Stunde zu spät aus dem Europapark gekommen. Dann wurden wir von unseren Eltern zu »Hackfleisch« verarbeitet.
Olivia (11 Jahre): Nachdem wir vom Europapark zurückgekommen waren gingen wir zum Saloon um zu essen. Zuerst fanden wir unseren reservierten Tisch nicht, aber dann fragten wir nach und haben ihn dann auch gefunden. Die Jungen kamen erst später, weil sie sich im Europapark verlaufen hatten. Wir bestellten dann Essen und Trinken. Später kamen dann auch Norman, Trixi und Lena. Wir unterhielten uns und haben viel gelacht. Annika, Luca, Moritz, Benedikt, Julius, Vincent und ich gingen später raus auf den Spielplatz. Danach gingen Annika und ich wieder zurück in den Saloon. Dort blieben wir bis die Erwachsenen fertig waren. Ungefähr um 11.30 Uhr lagen wir Kinder im Bett. Die Erwachsenen saßen noch draußen auf den Bänken und redeten, bis sie dann auch müde waren und irgendwann auch ins Bett gingen.
Vincent (13 Jahre): Am Sonntagmorgen, noch vor dem Abbau der Zelte Frühstückten wir gesunde Sachen wie Hefezopf, Nusszopf und Rührkuchen. Die Älteren tranken Kaffee, die Jüngeren Saft und Wasser. Nachdem wir gegessen hatten gingen wir unsere Zähnchen putzen, um gleich danach die Zelte abzubauen.
Luca (10 Jahre): Nachdem Frühstück haben wir die Zelte ausgeräumt. Dann haben wir angefangen die Zelte abzubauen. Jeder hat sein Zelt abgebaut. Wir mussten zuerst die Innenzelte zusammenlegen (zuvor haben wir die Heringe rausgezogen). Danach mussten wir die Außenzelte zusammenlegen. Nach kurzer Zeit waren wir fertig. Dann haben wir die Autos beladen und fuhren nach Hause.
Alle Teilnehmer waren begeistert von Spaß, Spiel und Showevents. Keiner wollte gleich wieder nach Hause. Sie freuen sich schon heute auf das nächste Event, das sicherlich bald geplant wird. Wohin das gehen wird, wird aber noch nicht verraten.
Steinheims jüngste Judoka sichern sich den Titel

Bei den Nordwürttembergischen Meisterschaften der Jugend unter zehn Jahren sichern sich Steinheims jüngster Judonachwuchs den Titel in der Kirchberger Sporthalle.
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Bei den Nordwürttembergischen Meisterschaften der Jugend unter zehn Jahren sichern sich Steinheims jüngster Judonachwuchs den Titel in der Kirchberger Sporthalle.
Das JudoTeam Steinheim traf im ersten Kampf auf den TSV Bernhausen. Noah Wetzel, Felix Eigen und Linus Stadtfeld erzielten Punkte für das Team. Die Klasse über 40 Kilogramm konnte nicht besetzt werden und der Punkt ging kampflos an die Filderstädter. Benno Schüle und Valentin Fleische mussten ihre Kämpfe knapp abgegeben und beim Stand von 3:3 hing es an Lennard Vogelgesang im Superleichtgewicht. Der Wirbelwind machte den Sieg für Steinheim durch einen Hüftwurf und eine Haltegriff perfekt.
Eine Runde weiter trafen die »Judosteppis« auf den KSV Esslingen. In dieser Begegnung nahmen die Nachwuchstalente richtig Fahrt auf. Wetzel punktet vorzeitig, aber Philipp Doberschütz unterlag. Danach ging keine Wertung mehr nach Esslingen. Linus Stadtfeld, Oskar Becker, Valentin Fleischle und Lennard Vogelgesang gewannen ihre Kämpfe zum 5:1 für Steinheim.
Im Halbfinale gegen den VfL Sindelfingen 2 unterlag Noah Wetzel im Auftaktkampf. In der Klasse über 40 Kilogramm konnte keiner der beiden Mannschaften einen Kämpfer stellen. Den ersten Punkt für Steinheim erkämpfte Felix Eigen. Linus Stadtfeld erzielte erneut einen Punkt kampflos und Oskar Becker baute mit starken Hüftwürfen den Vorsprung aus. Die Niederlage von Valentin Fleischle, eine Klasse höher kämpfend, brachte Sindelfingen den Anschlusspunkt. Wieder sollte der Kampf im Superleichtgewicht die Entscheidung bringen. Vogelgesang behielt die Nerven und siegte zum 4:2.
Die erste Mannschaft des VfL Sindelfingen wartet im Finale auf das Team aus der Urmenschenstadt und es ging nicht gut los. In den ersten drei Gewichtsklassen mussten sie die Punkte an die Daimlerstädter abgeben. Stadtfeld bekam einen Punkt kampflos und mit einem starken Sieg von Oskar Becker startete die Aufholjagd. Valentin Fleische wuchs eine Klasse höher kämpfend über sich hinaus und erzielte fünf Sekunden vor Kampfende die entscheidende Wertung und den Ausgleich. Für Vogelgesang war es an diesem Tag schon fast Routine mit seinem Kampf für die Entscheidung zu sorgen. Souverän meisterte er wieder diese Aufgabe und ließ dem Sindelfinger durch zwei schöne Hüftwürfe keine Chance.
Die Kämpfer von der Murr konnten sich mit dem 4:3-Sieg auch über den Titel in der höchsten Meisterschaft in dieser Altersklasse freuen. JudoTeam Steinheim: Lennard Vogelgesang, Noah Wetzel, Yann-Luca Vaca Reuter, Jacob und Philipp Doberschütz, Oskar Becker, Felix Eigen, Benno Schüle, Valentin Fleischle und Linus Stadtfeld
JudoTeam Steinheim sichert sich Rang zwei

Am letzten Kampftag der Württembergliga konnten die Männer des JudoTeam Steinheim in der Kirchberger Sporthalle den Heimvorteil nutzen und sich vom fünften Platz auf Rang zwei der Tabelle vorkämpfen. Die Frauen konnten trotz zweier Siege keine Plätze gut machen.
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Am letzten Kampftag der Württembergliga konnten die Männer des JudoTeam Steinheim in der Kirchberger Sporthalle den Heimvorteil nutzen und sich vom fünften Platz auf Rang zwei der Tabelle vorkämpfen. Die Frauen konnten trotz zweier Siege keine Plätze gut machen.
Gegen die Judoschule Roman Baur aus Leonberg zwang Benjamin Worch (bis 73 kg) seinen Gegner mit einer Würgetechnik zur Aufgabe. Guido Kramer (+ 100 kg) brachte den zweiten Punkt mit einem Schulterwurf. Eine schwere Aufgabe hatte Jan König (bis 81 kg). Er musste gegen Leonbergs Chef Roman Baur ran und unterlag dabei durch eine Haltetechnik. Peter Brück (bis 100 kg) konnte eine Kontertechnik mit einer kleinen Innensichel übernehmen und punktete vorzeitig. Mit dem Sieg von Norman Kästle (bis 90 kg) durch Haltegriff war bereits die Vorentscheidung für die Kämpfer von der Murr gefallen. Moritz Huber (bis 66 kg) steuerte noch einen weiteren Punkt mit einem fulminanten Hüftfeger bei und Steinheim konnte die Niederlage von Felix Huber (bis 60 kg) durch eine Kontertechnik verschmerzen. Endstand 5:2 für das JudoTeam.
Auch gegen den JSV Tübingen hatten die Kämpfer aus der Urmenschenstadt mit dem Heimpublikum im Rücken keine Probleme. Benjamin Worch verlor den Auftaktkampf. Anschließend konnten alle Steinheimer punkten: 6:1 für das JudoTeam Steinheim.
In der Endabrechnung in der Tabelle wurde es hinter dem Erstplatzierten, dem VfL Sindelfingen 2, sehr knapp. Drei Vereine, JudoTeam Steinheim, TSB Ravensburg 2 und die Judoschule Roman Baur hatten das gleiche Punktverhältnis. Das JudoTeam Steinheim hatte letztendlich durch die meisten gewonnen Einzelkämpfe die Nase vorn und konnte sich, wie schon im letzten Jahr, den zweiten Platz sichern.
Auch die Frauen hatten vor dem letzten Kampftag das Ziel, von Rang fünf der Tabelle noch ein paar Plätze gut zu machen. Sie hatten dabei keine leichte Aufgabe. Die Gegnerinnen, die TSG Backnang 2 als Tabellenführer und House of Judo Leonberg. Jana Scheffold (bis 52 kg), Steinheims Superleichtgewicht, setzte gegen Backnang gleich ein Achtungszeichen. Die Sechzehnjährige war dabei mit einem starken Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf) erfolgreich. Den zweiten Punkt holte Juliane Walter (bis 63 kg) ebenfalls mit Uchi-Mata. Nach Punktverlust von Petra Lintzen (+ 70 kg) und Alexandra Aschenbrenner (bis 57 kg) fiel die Entscheidung in der Klasse bis 70 Kilogramm. Lena-Sophie Rehn zeigte sich dabei wieder als sichere Bank und brachte den endscheidenden Punkt mit einem sauber herausgearbeiteten Haltegriff.
Steinheims Judofrauen konnten auch gegen das House of Judo mit einem 3:2-Sieg von der Matte gehen. Die Punkte erzielten dabei Stephanie Aschenbrenner, Juliane Walter und Lena-Sophie Rehn.
Leider konnten die Frauen mit den Siegen keine Tabellenplätze gut machen und beendeten die erste Saison in der Württembergliga auf Rang fünf.
JudoTeam Steinheim kämpft sich in der Tabelle langsam nach vorne

Nachdem der erste Kampftag der Württembergliga weder bei den Frauen noch bei Männern für das JudoTeam Steinheim gut verlaufen ist, konnten beide Teams am zweiten Kampftag in Sindelfingen Punkte einfahren. Beide Mannschaften kämpften sich in der Tabelle nach vorn.
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Nachdem der erste Kampftag der Württembergliga weder bei den Frauen noch bei Männern für das JudoTeam Steinheim gut verlaufen ist, konnten beide Teams am zweiten Kampftag in Sindelfingen Punkte einfahren. Beide Mannschaften kämpften sich in der Tabelle nach vorn.
Die Frauen mussten in der ersten Begegnung gegen den JZ Heubach einen knappe 2:3-Niederlage einstecken. Die Punkte erkämpften dabei die Youngsters Jana Scheffold (-52 kg) und Lena-Sophie Rehn (-70 kg). Gegen den KSV Esslingen lief es dann richtig gut, Rehn punktete mit Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf) vorzeitig. Mira Hampp, das Küken der Mannschaft, musste ihren Kampf trotz gutem Einsatz abgeben. Anschließend fuhren Jana Scheffold, Alexandra Aschenbrenner und Juliane Walter die Siege zum 4:1-Endstand ein.
Im Kampf gegen den Post SV Aalen siegte Rehn erneut vorzeitig und auch die fünfzehnjährige Hampp punktete. Mit dem Sieg von Stephanie Aschenbrenner war die vorzeitige Entscheidung zu Gunsten der Steinheimerinnen gefallen und die Niederlagen von Thaddäa Hafner und Juliane Walter waren nicht mehr relevant. Endstand 3:2.
Die Männer starteten mit einem 4:3-Sieg gegen TSB Ravensburg 2. Die Punkte erkämpften dabei Moritz und Felix Huber, Norman Kästle und Guido Kramer im Schwergewicht. Gegen die zweite Mannschaft des SV Fellbach mussten die Kämpfer aus der Urmenschenstadt eine Niederlage einstecken. Nur Norman Kästle, Guido Kramer und Felix Huber erzielten dabei punkte zum Endstand von 3:4.
Am Samstag, den 9. Mai, wollen die Mannschaften vom JudoTeam Steinheim vor heimischen Publikum noch ein zwei Plätze im Ranking aufsteigen. Dies wird für beide keine leichte Aufgabe. Die Frauen treffen auf den Tabellenführer, die TSG Backnang 2 und auf die Frauen »House of Judo« von der Judoschule Roman Baur. Die Leonbergerinnen stehen momentan auf Rang drei der Tabelle. Die Männer erwarten ebenfalls die Judoschule Roman Baur, die als Favoriten in diese Begegnung gehen werden. Mit dem JSV Tübingen, dem Tabellelschlusslicht, haben die Steppis allerdings eine machbare Aufgabe. Die Kämpfe starten um 16 Uhr in der Kirchberger Sporthalle.
Steinheimer Judonachwuchs erkämpft Vizemeistertitel

Bei den Bezirksmannschaftsmeisterschaften der jüngsten Judojugend, den unter Zehnjährigen, gingen in Heubach nur vier Vereine an den Start. Das JudoTeam Steinheim konnte dabei aber sogar zwei Mannschaften ins Rennen schicken. Zwar konnten von den sieben Gewichtsklassen nur jeweils fünf Klassen besetzt werden, da es den Steinheimern an schweren Jungs fehlt, aber die jüngsten Judoka sollten die Meisterschaften nutzen um Erfahrungen auf der Wettkampfmatte zu sammeln.
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Bei den Bezirksmannschaftsmeisterschaften der jüngsten Judojugend, den unter Zehnjährigen, gingen in Heubach nur vier Vereine an den Start. Das JudoTeam Steinheim konnte dabei aber sogar zwei Mannschaften ins Rennen schicken. Zwar konnten von den sieben Gewichtsklassen nur jeweils fünf Klassen besetzt werden, da es den Steinheimern an schweren Jungs fehlt, aber die jüngsten Judoka sollten die Meisterschaften nutzen um Erfahrungen auf der Wettkampfmatte zu sammeln.
Das Steinheimer Team der »Steppis« verschlief auch erst einmal den Auftaktkampf gegen die TSG Backnang und musste eine knappe 3:4-Niederlage einstecken. Auch in der zweiten Begegnung gegen den späteren Meister lief es noch nicht so gut und eine erneute enge 3:4-Niederlage musste verkraftet werden. Gegen den JC Bietigheim lief es dann viel besser und am Ende stand der erste 4:3-Sieg zu Buche. Die Punkte für den Vizemeistertitel erkämpften die »Steppis« gegen ihre Vereinskameraden die »Judoteufel« mit einem 4:2-Sieg. Das zweite Steinheimer Team hatte seinen ersten Kampf nur ganz knapp in der Unterbewertung verloren. Nach einem 2:2 gegen den JC Bietigheim hatten diese den Ausschlag gegeben. Mit einem 4:3-Sieg gegen die TSG Backnang leisteten die »Judoteufel« den »Steppis« etwas Schützenhilfe zum Erreichen des zweiten Platzes. Leider konnten auch sie die fehlenden zwei Akteure in den oberen Gewichtsklassen nicht kompensieren und zogen trotz guter einzelner Kämpfe gegen den JZ Heubach mit einem 2:5 den Kürzeren und belegten am Ende Patz vier.
Bei den Nordwürttembergischen Meisterschaften ist das JudoTeam Steinheim der Gastgeber und möchte in der Kirchberger Sporthalle den Heimvorteil nutzen und mit einem gemeinsamen Team eine Medaille erkämpfen. Ein Freundschaftskampf gegen die TSG Reutlingen war dafür eine gute Probe, 4:2 siegte Steinheim. Bei den »Steppis« waren am Start: Lennard Vogelgesang, Noah Wetzel, Philipp Doberschütz, Oskar Becker, Benno Schüle und Linus Stadtfeld. Für die »Judoteufel« sind angetreten: Jacob Doberschütz, Yann-Luca Vaca Reuter, Felix Eigen, Valentin Fleischle und Nils Kröhnert.











































































































