Steinheimer Judonachwuchs erfolgreich

Beim Internationalen Glaspalastturnier für alle Altersbereiche sind am Wochenende über eintausend Judoka aus zehn Nationen an den Start gegangen. Das JudoTeam Steinheim war dabei mit seiner Jugend vertreten und konnte drei Medaillen erkämpfen.
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Beim Internationalen Glaspalastturnier für alle Altersbereiche sind am Wochenende über eintausend Judoka aus zehn Nationen an den Start gegangen. Das JudoTeam Steinheim war dabei mit seiner Jugend vertreten und konnte drei Medaillen erkämpfen.
Der achtjährige Oskar Becker erkämpfte sich bei der Jugend unter elf Jahren in der Klasse bis 37 Kilogramm den zweiten Platz. Mit drei vorzeitigen Siegen war der Marbacher dabei ins Finale eingezogen. Im Endkampf unterlag er zwar Anton Popp vom TSV Erbach mit Haltegriff, konnte sich aber über silbernes Edelmetall bei seinem ersten großen Turnier freuen.
Luca Stadlmeir, Jugend unter 13 Jahren, konnte sich bei einem Teilnehmerfeld von 32 Kämpfern einen dritten Platz in der Klasse bis 37 Kilogramm erkämpfen. Nach einem Auftaktsieg unterlag er knapp durch eine Bestrafung. In der Trostrunde konnte er drei Siege einfahren und stand im Kampf um bronzenes Edelmetall. Gegen Mauricio Ochs vom JC Fulda spielte der Steinheimer seine Stärke im Bodenkampf aus und sicherte sich den Podestplatz durch einen Haltegriff.
Simon Rotter siegte in seinem Auftaktkampf in der Klasse bis 43 Kilogramm bei den unter Fünfzehnjährigen gegen den Österreicher Gümüskaya und musste das darauf folgende Halbfinale gegen den Schweizer Siegenthaler nach Führung noch abgeben. Im Kampf um bronzenes Edelmetall holte er Paul Walz vom SV Winnenden mit einem fulminanten Uchi-Mata von den Füßen.
Toller Auftritt des Steinheimer Judonachwuchses

Jakob Doberschütz, Oskar Becker, Valentin Fleischle, Felix Eigen, Yann-Luca Vaca-Reuter, nicht bekannt, Lennard Vogelgesang, Nico Zwicker (von links)
Beim Internationalen Weinstraßenturnier der Jugend unter zehn Jahren erkämpften die sieben Starter vom JudoTeam Steinheim in Bad Dürkheim sechs Goldmedaillen und einmal Silber.
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Jakob Doberschütz, Oskar Becker, Valentin Fleischle, Felix Eigen, Yann-Luca Vaca-Reuter, nicht bekannt, Lennard Vogelgesang, Nico Zwicker (von links)
Beim Internationalen Weinstraßenturnier der Jugend unter zehn Jahren erkämpften die sieben Starter vom JudoTeam Steinheim in Bad Dürkheim sechs Goldmedaillen und einmal Silber.
Jeweils drei Siege und damit den obersten Podestplatz in ihren Gewichtsklassen erkämpften Nico Zwicker, Lennard Vogelgesang, Jacob Doberschütz, Valentin Fleischle und Felix Eigen. Für eine Goldmedaille in seiner Klasse braucht Yann-Luca Vaca-Reuter lediglich zwei Siege. Oskar Doberschütz musste nach zwei souveränen Siegen seinen letzten Kampf gegen Romain Mariani aus Luxemburg abgeben und belegt Rang zwei. Bei dem Erfolg überzeugten die sieben Schwaben auch technisch, Zwicker, Vogelgesang und Eigen konnten alle ihre Kämpfe vorzeitig mit starken Hüfttechniken und guter Bodenarbeit für sich entscheiden. Vaca-Reuter und Fleischle setzten sich insbesondere mit Schulterwürfen durch und Doberschütz und Becker zeigten tolle Fußwürfe. Bei der Jugend unter zwölf Jahren gab es weitere gute Ergebnisse. Paul-Luis Vaca-Reuter und Linus Stadtfeld erkämpften sich zweite Plätz und Noah Wezel und Philipp Doberschütz kamen auf Rang drei.
Jüngster Judonachwuchs wird Nordwürttembergischer Vizemeister

Bei den Nordwürttembergischen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend unter zehn Jahren erkämpfen sich die Jungen vom JudoTeam Steinheim den zweiten Platz.
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Bei den Nordwürttembergischen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend unter zehn Jahren erkämpfen sich die Jungen vom JudoTeam Steinheim den zweiten Platz.
In Esslingen startete Steinheims Team, in der für diese Altersklasse höchsten Meisterschaft, mit einem klaren 5:1-Sieg gegen die Sportschule Stuttgart-West. Die Punkte holten Valentin Fleischle, Oskar Becker, Nico Zwicker, Yann-Luca Vaca-Reuter und Felix Eigen. Nur Lennard Vogelgesang musste den letzten Kampf nach Führung noch abgeben.
Im Halbfinale gegen den JZ Heubach sicherte sich Steinheims Judonachwuchs mit 5:2 den Einzug ins Finale. Valentin Fleische musste eine Klasse höher kämpfend den ersten Punkt nach Heubach abgeben. Oskar Becker, Nico Zwicker, Jacob Doberschütz und Felix Eigen brachten mit ihren vier Siegen durch schöne Hüftwürfe die Vorentscheidung. Der Punktverlust durch Ben Veigel durch Haltegriff viel nicht mehr ins Gewicht. Lennard Vogelgesang steuerte mit einem Sieg in der letzten Begegnung noch einen Punkt bei.
Im Finale traf das JudoTeam auf den Bezirksmeister und Lokalmatador, den KSV Esslingen. Es kam zu vielen Kämpfen auf Augenhöhe und engen Entscheidungen. Fleischle musste seinen Kampf an den körperlich überlegenen Gegner durch Haltegriff abgeben. Den Ausgleich schafft Becker mit einer Großen Außensichel. Im Boden verteidigte Nico Zwicker nicht gut und geriet in einen Haltegriff. Einen erneuten Punkteausgleich verpasste Doberschütz. In Führung liegend geriet auch er in einen Haltegriff. Kurz vor Ablauf der Kampfzeit musste Eigen eine kleine Wertung abgeben und die Entscheidung war zu Gunsten des KSV Esslingen gefallen. Die Punkte von Veigel und Vogelgesang brachten einen 3:4-Endstand.

Der Judonachwuchs des JudoTeam Steinheim freute sich dennoch über die gewonnene Silbermedaille. Im Steinheimer Aufgebot standen: Jamie Heinrich, Nico Zwicker, Lennard Vogelgesang, Ole Kunkel, Tim Kunkel, Jacob Doberschütz, Yann-Luca Vaca-Reuter, Oskar Becker, Felix Eigen, Valentin Fleischle und Ben-Luca Veigel.
Steinheims Judo-Legionäre siegen

Beim Saisonstart in die 1. Bundesliga siegt der JSV Speyer gegen den SC Gröbenzell mit einem klaren 14:0. Die Legionäre vom JudoTeam Steinheim, Rebecca Bräuninger und Jana Scheffold, konnten zu diesem Erfolg Punkte beisteuern.
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Beim Saisonstart in die 1. Bundesliga siegt der JSV Speyer gegen den SC Gröbenzell mit einem klaren 14:0. Die Legionäre vom JudoTeam Steinheim, Rebecca Bräuninger und Jana Scheffold, konnten zu diesem Erfolg Punkte beisteuern.
Rebecca Bräuninger siegte in der Klasse bis 63 Kilogramm gegen Marion Weissensteiner mit einem Haltegriff. Bundesliganeuling bei Speyer ist Jana Scheffold. Letztes Jahr war sie noch in der zweiten Liga unterwegs. Bei einem Stand von 13:0 wollte sie im letzten Kampf die weiße Weste des JSV Speyer bewahren. Zu Kampfbeginn geriet sie allerdings gleich durch einen Hüftwurf in Rückstand. Konzentriert setzte die Steinheimerin ihren Kampf fort und nutzte ihre Chance im Bodenkampf. Mit einem Haltegriff siegte sie vorzeitig gegen Stefanie Klinger und freute sich über ihr gelungenes Debüt.
Am kommenden Wochenende wird für es für Speyer gegen den TSV München-Großhadern sicherlich nicht so einfach werden.
Bezirks-Freundschaftskampf u10
Bildergalerie vom Kampf JC Kano Heilbronn vs. JudoTeam Steinheim
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Bildergalerie vom Kampf JC Kano Heilbronn vs. JudoTeam Steinheim
Osterhasen-Freundschafts-Cup wird zum Dauerbrenner
Einen erneuten Teilnehmerrekord konnte das JudoTeam Steinheim beim Osterhasen-Freundschafts-Cup verzeichnen. Schon im Vorfeld hatte sich bei den Anmeldungen der Rekord abgezeichnet. Die Turnierform und die tolle Ausrichtung haben sich bei den württembergischen Vereinen herumgesprochen. Bei der vierzehnten Auflage mussten die Organisatoren des JudoTeam Steinheim bei 320 Meldungen einen Meldestopp verkünden. Leider mussten über fünfzig kleine Judohasen auf den Steppipokal im September vertröstet werden.
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Einen erneuten Teilnehmerrekord konnte das JudoTeam Steinheim beim Osterhasen-Freundschafts-Cup verzeichnen. Schon im Vorfeld hatte sich bei den Anmeldungen der Rekord abgezeichnet. Die Turnierform und die tolle Ausrichtung haben sich bei den württembergischen Vereinen herumgesprochen. Bei der vierzehnten Auflage mussten die Organisatoren des JudoTeam Steinheim bei 320 Meldungen einen Meldestopp verkünden. Leider mussten über fünfzig kleine Judohasen auf den Steppipokal im September vertröstet werden.
Letztendlich standen am Samstag dann 296 (!) kleine Judohasen im Alter von sieben bis elf Jahren aus 46 Vereinen in der Kirchberger Sporthalle auf der Judomatte. Für das JudoTeam Steinheim mit seinen über sechzig ehrenamtlichen Helfern eine organisatorische Herausforderung, welche sie mit Bravour und hohem Einsatz lösen konnten. Neben den Judowettbewerben nahmen die »Judohasen« begeistert am Osterhasen-Fitness-Check teil. Bei den sechs verschiedenen Stationen übten sich die Kinder in Geschicklichkeit und Kreativität. Bei der Station »Flucht vor dem Fuchs« geht es über zahlreiche anspruchsvolle Hindernisse. Am Ende zählt die Zeit. Dass nicht nur Hasen hoch und weit springen können, zeigt sich an der Station »Hasenjumping«. Beim »Eiertransport« ist Geschicklichkeit gefragt – über einen schmalen und wackeligen Grat muss ein Osterei transportiert werden. Bei der Station »Korb abladen« wird eine saubere Judo-Technik gefordert. Kleine turnerische Elemente werden bei der »Hasenakrobatik« abverlangt. Und zu guter Letzt soll an der Kreativstation aus einem bunten Ei ein süßes Osterküken »schlüpfen«.
Das JudoTeam Steinheim konnte auch sportlich überzeugen. Vom JudoTeam schafften es mit Ida Stadtfeld, Nico Zwicker, Ole Kunkel, Mats Morlok, Lennard und Vico Vogelgesang gleich sechs Nachwuchshasen auf den obersten Podestplatz. Platz zwei belegten in ihren Klassen Lina Palus, Piet Morlok, Jamie Heinrich, Pers Mosolf, Tim Kunkel, Yann-Luca Vaca-Reuter, Oskar Becker, Valentin Fleischle, Philipp Doberschütz und Benno Schiele. Mit dritten Plätze schafften es Julia Merkel, Keno Mosolf, Milo Ernstmeier, Jacob Doberschütz, Felix Eigen, Moritz Ulrich, Linus Stadtfeld, Manuel Gebhardt, Lucie Spiegel und Tabea Findling ebenfalls noch auf das Siegerpodest.
Knapp fiel in diesem Jahr auch wieder die Vereinswertung aus. Der Wanderpokal – ein großer Plüschhase – hat jetzt für ein Jahr sein Zuhause in Esslingen. Mit 78 Punkten siegte der KSV Esslingen vor der Judoschule Roman Baur mit 75 Punkten und dem Gastgeber dem JudoTeam Steinheim mit 70 Punkten. Platz vier ging mit 49 Punkten an die TSG Backnang und auf Rang fünf belegten mit 38 Punkten die Judoka vom JZ Heubach.
Olivia Siegemund erkämpft Silber bei Sichtungsturnier
Beim bundesoffenen Sichtungsturnier der Jugend unter fünfzehn Jahren erkämpft sich Olivia Siegemund vom JudoTeam Steinheim in Backnang silbernes Edelmetall.

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Beim bundesoffenen Sichtungsturnier der Jugend unter fünfzehn Jahren erkämpft sich Olivia Siegemund vom JudoTeam Steinheim in Backnang silbernes Edelmetall.

Gegen Alina Heiden von der Landesauswahl Nordrhein-Westfahlen startete das Steinheimer Judotalent in der Klasse bis 36 Kilogramm mit einem Sieg durch Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf) gut ins Turnier und stand damit bereits im Halbfinale. Dort traf sie auf Nehle Wakup vom PSV Essen, auch diese Kontrahentin holte die Großbottwarerin mit einem sehr schönen Uchi-Mata von den Füßen und beendete den Kampf vorzeitig.
Auch Bundestrainerin Lena Göldi, die zur Sichtung junger Talente angereist war, äußerte sich lobend über Siegemunds Techniken. Im Finale traf die Kämpferin aus der Urmenschenstadt auf Darja Dorowskich aus Nürnberg. Die ein Jahr ältere bayerische Sportlerin war Siegemund körperlich überlegen und so musste sie den Kampf mit einer Haltetechnik abgeben. Die Schülerin vom Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg freute sich über ihren zweiten Platz bei ihrem ersten Sichtungsturnier des Deutschen Judo-Bundes.
Bronze für Jana Scheffold bei nationalen Titelkämpfen

Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Junioren erkämpfte sich Jana Scheffold vom JudoTeam Steinheim in Frankfurt/Oder eine Bronzemedaille in der Klasse bis 48 Kilogramm. Steinheims zweite Starterin, Catrin Schopper, verpasste mit einem fünften Platz knapp das Podest.
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Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Junioren erkämpfte sich Jana Scheffold vom JudoTeam Steinheim in Frankfurt/Oder eine Bronzemedaille in der Klasse bis 48 Kilogramm. Steinheims zweite Starterin, Catrin Schopper, verpasste mit einem fünften Platz knapp das Podest.
Mit einem schnellen Sieg startet Scheffold in die Meisterschaft. Gegen die Chemnitzerin Pauline Conrad brachte sie bereits nach acht Sekunden durch einen große Innensichel zu Fall und konnte sie wenig später mit einer Würgetechnik zur Aufgabe zwingen. Auch gegen Melina Weber aus Hennef setzte die Kämpferin aus der Urmenschenstadt gleich von Beginn an ein Achtungszeichen. Für einen Hüftwurfansatz erzielte sie nach sieben Sekunden die erste Wertung. Zwanzig Sekunden später erzielte sie mit einem weiteren Hüftwurf nochmals eine Wertung und war damit noch vor Ablauf einer halben Kampfminute eine Runde weiter.
Im Poolfinale traf sie auf Dauerkontrahentin Janina Teßmann aus Berlin. Gegen die Berlinerin hatte Scheffold im November letzten Jahres einen klaren Sieg verbuchen können, hatte aber Ende Januar bei einem Turnier gegen die Berlinerin verloren. Es kam zu einem spannenden Kampf auf Augenhöhe und beide Kämpferinnen hatten ihre Chancen. Bei einer von beiden gleichzeitig angesetzten Hakeltechnik hatte Teßmann die besseren Hebelverhältnisse und erzielte damit eine kleine Wertung. Scheffold rannte der Wertung hinterher, verpasste ihrer Gegnerin noch zwei Strafen konnte aber das Blatt nicht mehr wenden.
Auch in der Trostrunde überzeugte Scheffold durch schnelle Entscheidungen. Eine Große Innensichel brachte bereits nach zwölf Sekunden die vorzeitige Entscheidung gegen Fabienne Binder aus Neuwied. Mit einem Haltegriff setze sich die Abiturientin gegen Gina Schwendler aus Markleeberg ebenfalls noch vor Ablauf der ersten Kampfminute durch.
Im sechsten Kampf an diesem Tag ging es für Scheffold um bronzenes Edelmetall. Gegen Eva Jungbluth aus Manheim (NRW) dominiert sie von Beginn an im Griffkampf, schaffte aber mit ihren Wurfansätzen keine Wertung. Mit einer sauber herausgearbeitet Bodentechnik sicherte sie sich einen Podestplatz.
Für Catrin Schopper war es nach langer Verletzungspause erst der zweite Wettkampf und es fehlte die Orientierung, welche Leistung sie abrufen kann. Gegen die Berlinerin Nike Rascher gelang ihr ein Zehn-Sekunden-Auftaktsieg mit Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf). Im Kampf gegen Merle Grigo aus Langenfeld kam sie schon an ihre Grenzen. Ein kleiner Vorteil durch eine Bestrafung von Grigo wegen Inaktivität brachten sie eine Runde weiter. Im Poolfinale gegen Jana Ziegler vom TSV München-Großhadern unterlag Schopper durch einen Haltegriff.
In der Trostrunde setzte sich die Schülerin vom Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg gegen Jill Dorozalla vom Garbsener JC mit Uchi-Mata und Haltegriff durch. Der Sieg gegen Margarita Diede vom JSC Heidelberg durch eine Fußtechnik brachte sie ins kleine Finale. Es kam zu einem packenden Duell gegen Lokalmatadorin Jennifer Vogel vom JC Frankfurt/Oder. Beide Athletinnen hatten ihre Chancen. Leider brachte ein letzter Wurfansatz von Vogel mit dem Schlussgong noch die entscheidende Wertung und Schopper musste sich mit Platz fünf begnügen.
Beide Steinheimerinnen stehen in drei Wochen auf der internationalen Judobühne. In Bad Blankenburg geht es vor den Augen des Bundestrainers Claudiu Pusa um eine Empfehlung für internationale Einsätze mit der Nationalmannschaft. Pusa bewertete die Leistung der beiden Steinheimer Kämpferinnen bei den nationalen Titelkämpfen als gut und freut sich auf die weitere Entwicklung.
Gold für Bräuniger bei European Cup

Beim European Cup in Uster-Zürich (Schweiz) waren über zweihundertfünfzig Judoka aus fünfundzwanzig Nationen an den Start gegangen. Rebecca Bräuninger vom JudoTeam Steinheim stand dabei in der Klasse bis 63 Kilogramm auf der Matte und hat sich die Goldmedaille erkämpft.
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Beim European Cup in Uster-Zürich (Schweiz) waren über zweihundertfünfzig Judoka aus fünfundzwanzig Nationen an den Start gegangen. Rebecca Bräuninger vom JudoTeam Steinheim stand dabei in der Klasse bis 63 Kilogramm auf der Matte und hat sich die Goldmedaille erkämpft.
In der ersten Runde agierte die Pleidelsheimerin sehr taktisch gegen den unbequemen Kampfstil von Maxine Heyns aus Belgien und ging dabei als Siegerin von der Matte. Mit einer Aushebetechnik punktet Bräuninger gegen die Italienerin Giorgia Dalla Corte und beendete den Kampf vorzeitig mit einer sauberen herausgearbeiteten Haltetechnik. Im Halbfinale kam die Sportsoldatin schon in der ersten Kampfhälfte zum Erfolg. Mit einer schönen Wurftechnik brachte sie Lizzy Gevers aus den Niederlanden zu Fall und stand damit im Endkampf.
Im Finale traf die Kämpferin vom JudoTeam auf Angeles Lopez Aguilera aus Spanien. Mit einer großen Außensichel sicherte sich Bräuninger gegen die Spanierin bereits nach dreißig Sekunden goldenes Edelmetall. Erstmals stand sie damit auf den obersten Podestplatz bei einem internationalen Wettkampf der Frauen.
Marvin Kurz: Platz sieben bei Deutschen Meisterschaften

Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Jugend unter achtzehn Jahren hat Marvin Kurz vom JudoTeam Steinheim in Herne einen siebten Platz belegt.
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Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Jugend unter achtzehn Jahren hat Marvin Kurz vom JudoTeam Steinheim in Herne einen siebten Platz belegt.
Natürlich wollte Steinheims Nachwuchskämpfer nach einer Medaille greifen, aber nach langer Verletzungspause kamen die Titelkämpfe einfach noch zu früh für ihn. Im ersten Kampf agierte Kurz noch nervös und es fehlte ihm am nötigen Selbstvertrauen, um den Kampf gegen den späteren Deutschen Meister, Ole Buth aus Frankfurt/Oder, für sich zu entscheiden.
In der Trostrunde legte er dann deutlich zu. Gegen den Ingolstädter Aslanidis kam er mit seiner Spezialtechnik, dem Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf), zum Erfolg. Auch gegen Philipp Gormanns vom JJC Mending kam der Löchgauer damit zum Erfolg. Johannes Mäkelburg von der Sport-Union Annen holte er mit einer Fußtechnik von den Füßen. Auch im Kampf in den Einzug ins kleine Finale dominierte der Steinheimer Judoka, allerdings brache eine Unaufmerksamkeit im Übergang in den Bodenkampf das frühzeitige Aus. Kurz hatte den Armebelansatz von Pio Wittek aus Thüringen unterschätzt und wurde durch diese Technik zur Aufgabe gezwungen. Am Ende stand Kurz auf dem siebten Platz bei der Siegerehrung.
Seine erste internationale Herausforderung hat Kurz dann in drei Wochen beim hochkarätigen Turnier in Bremen.














































