Erfolgreicher Jahresauftakt für Steinheimer Judoka

Beim ersten Turnier des Jahres konnten sich die Kinder vom JudoTeam Steinheim sich gut präsentieren. Beim Attempto Pokalturnier konnten die Kämpfer aus der Urmenschenstadt bei der Jugend unter fünfzehn Jahren beachtliche acht Podestplätze erkämpfen.
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Beim ersten Turnier des Jahres konnten sich die Kinder vom JudoTeam Steinheim sich gut präsentieren. Beim Attempto Pokalturnier konnten die Kämpfer aus der Urmenschenstadt bei der Jugend unter fünfzehn Jahren beachtliche acht Podestplätze erkämpfen.
Das Turnier zählt beim Württembergischen Judoverband erstmals als Sichtungsturnier für diese Altersklasse und Steinheim war überwiegend mit den jüngeren Jahrgängen vertreten.
Piet Morlok erkämpfte sich in der Klasse bis 34 Kilogramm mit vier Siegen den obersten Podestplatz und überzeugte dabei mit schönen Judotechniken.
Auf die oberste Treppenstufe schaffte es auch Philipp Doberschütz in der Klasse bis 55 Kilogramm. Der Marbacher siegte dafür ebenfalls vier Mal.
In der teilnehmerstärksten Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm schaffte es Tim Kunkel mit vier Siegen bis ins Finale. Den Endkampf verlor er gegen den ein Jahr älteren Lennox Pointner vom VfL Sindelfingen durch eine Kontertechnik und holte sich damit Silber.
Valentin Fleische wurde in der Klasse bis 46 Kilogramm ebenfalls erst im Finale gestoppt. Nach drei Siegen verlor der Murrer gegen Filippo Fazio von der TS Göppingen in der Kampfzeitverlängerung durch eine Kontertechnik.
Bis 43 Kilogramm konnte der Steinheimer Nachwuchs zwei Plätze auf dem Siegertreppchen erkämpfen. Yann-Luca Vaca Reuter siegte dreimal und stand damit im Endkampf. Gegen Valery Tschekasski vom VfL Ulm verlor er diesen durch eine Kontertechnik und belegte Platz zwei.
Felix Reuschle hatte gegen diesen in Runde zwei verloren. Reuschle erkämpfte sich mit zwei Siegen das kleine Finale und sicherte sich gegen Leonard Todi bronzenes Edelmetall mit einem Schulterwurf.
Milo Ernstmeier belegt in dieser starken Gewichtsklasse mit zwei Siegen und zwei Niederlagen noch einen guten siebten Platz.
Ole Kunkel erkämpfte sich in der Klasse bis 37 Kilogramm eine Bronzemedaille. Nach zwei Siegen wurde er von Valerij Gorbatschev vom KSV Esslingen in die Trostrunde geschickt. Mit zwei Siegen kam er ins kleine Finale. Dort siegte der Steinheimer gegen Johannes Narrein vom KSV Esslingen.
Bei den Mädchen konnte der Judofrischling Lara Schneider einen dritten Platz bis 48 Kilogramm erkämpfen.
Bei der Jugend unter zwölf Jahren gab es ebenfalls Medaillen für den Steinheimer Nachwuchs.
Islam Turkoshvilli eroberte sich mit fünf vorzeitigen Siegen den obersten Podestplatz bis 34 Kilogramm.
In der gleichen Gewichtsklasse erreichte Daniel Bay mit drei Siegen und zwei Niederlagen einen siebten Platz.
Gustav Becker brauchte in der Klasse bis 46 Kilogramm lediglich zwei Siege, um den Turnierpokal zu erhalten. Dabei siegte er souverän immer nach wenigen Sekunden.
Zweiter wurde Keno Mosolf in der Klasse bis 50 Kilogramm mit zwei Siegen und einer Niederlage.
Mit drei Siegen durch Hüftwürfe siegte Marita Bollinger bei den Mädchen in der Klasse bis 40 Kilogramm.
Guido Kramer wird Süddeutscher Meister

Bei den Süddeutschen Einzelmeisterschaften in Besigheim erkämpfte sich Guido Kramer vom JudoTeam Steinheim den Titel in der Klasse bis 90 Kilogramm.
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Bei den Süddeutschen Einzelmeisterschaften in Besigheim erkämpfte sich Guido Kramer vom JudoTeam Steinheim den Titel in der Klasse bis 90 Kilogramm.
Für Kramer waren diese Meisterschaften die letzte Möglichkeit eine Fahrkarte für die Deutschen Meisterschaften am 25./26. Januar 2020 in Stuttgart zu lösen. Mit zwei vorzeitigen Siegen zog der Steinheimer in den Endkampf ein. Das Finale gegen Hendrik Eichner vom TSV Grafing gestaltet sich spanend und akrobatisch. Kramer machte sehr viele Wurfansätze, doch der Bayer konnte sie alle mit turnerischem Gefühl abwehren, so dass er nicht auf dem Rücken zu Fall kam. Mit einer Fußtechnik nach hinten erwischte ihn der Steinheimer letztendlich doch noch und sicherte sich damit den Titel in seiner Klasse ungefährdet. Marvin Kurz konnte an diesem Tag sein Ziel, die Qualifikation, zu den nationalen Titelkämpfen nicht erreichen. Etwas unglücklich reichte es für ihn an diesem Tag nur für Platz sieben.
In 80 Minuten um die Welt

Traditionell findet beim JudoTeam Steinheim Anfang Dezember die Weihnachtsfeier statt. Dies ist für die Mitglieder vom JudoTeam ein Jahreshöhepunkt.
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Traditionell findet beim JudoTeam Steinheim Anfang Dezember die Weihnachtsfeier statt. Dies ist für die Mitglieder vom JudoTeam ein Jahreshöhepunkt.
Schon Wochen zuvor begannen die Proben für die Auftritte der insgesamt achtundneunzig Akteure – in diesem Jahr zum Thema in „80 Minuten um die Welt“. In Anlehnung an die Geschichte von Jules Verne „Reise um die Erde in 80 Tagen“. Die Moderatoren Philipp Doberschütz (Phileas Fogg), Tim Schneider (Diener Jean Passepartout) und Valentin Fleischle (Detektiv Mister Fix) führten mit viel Witz durch das Programm.
Jede Trainingsgruppe stellte ein durchreistes Land dar. Gestartet wurde mit den Judomäusen in England. Sie demonstrierten, wie anspruchsvoll so ein Weg um die Erde sein kann. Die Jüngsten balancierten und hüpften dabei gekonnt über Jumper und Pezzibälle. Weiter ging es nach Frankreich. Die Judoka unter dreizehn Jahren warfen in französischen Farben über Kopf und erbauten eine sechsstöckige Menschenpyramide in Form des Eifelturmes. Die Anfänger führten ein kleines Theaterstück mit Judoelementen vor. Dabei ging es in Italien mit einer Gondoliere über venezianische Kanäle und auf die Jagd nach einem Taschendieb. Ein Ballon brachte Fogg und Passepartout weiter nach Indien, dort drehte sich alles um Durga. Die unter zehnjährigen Judoka kämpften dabei tapfer gegen die Dämonen und konnten sie mit Hilfe von Durga besiegen. Der Schnupperkurs führte das Publikum nach Burma zum Shwedagontempel, dort zeigten die Judoeinsteiger koordinative Übungen. In China konnte das Publikum die Terrakotta-Armee bestaunen, erlebten den waghalsigen Gang über die chinesische Menschenmauer und ein Lampionfest.


Die Reise wurde kurz unterbrochen, ein Spezialgast hatte sich angekündigt. Der Weihnachtsmann brachte kleine Geschenke mit seinen Integrationswichteln aus allen bereisten Ländern für die kleinen und großen Judoka. Bei der Sportlerehrung konnten dann über dreißig Judoka ein Präsent entgegennehmen und es wurden auch viele ehrenamtliche Helfer und Übungsleiter geehrt. Das Trio setzte die Reise fort und es ging nach Japan. Natürlich handelte es sich bei der Aufführung der unter achtzehnjährigen Judoka ums Judo. Das Publikum applaudierte für synchrones Judo und spektakuläre Falltechniken. Mit der Leistungsgruppe – junge Judoka, die viermal wöchentlich auf der Steinheimer Judomatte stehen (!) – ging es in den Wilden Westen nach Amerika. Mit einer akrobatischen Show konnten sie begeistern. Indianer und Cowboys schlugen Handstandüberschläge, Saltos und Flickflacks, sprangen über Pferde, einen Marterpfahl und eine Kuh. In England wieder angekommen, ging es mit den Erwachsenen vom Functional Training mit einer Minibanddemonstration über die Ziellinie.

Natürlich wurde die Wette gewonnen, achtzig Minuten für alle Auftritte! Das Publikum, Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandte zeigten sich begeistert. Die besinnliche Weihnachtszeit kann nun beginnen.
Judo mit Papa
Keine Langeweile in den Weihnachtsferien und Papa hat Zeit!
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Keine Langeweile in den Weihnachtsferien und Papa hat Zeit!
- wann? 30.12.2019, 9.30 Uhr bis ca. 12.30 Uhr
- wer? 5- bis 9-jährige Judoka mit ihrem Papa
- was? gemeinsamer Sport, Papa unser Judokönnen und erste Judogriffe zeigen, Raufen und Rangeln mit Papa, Regelkunde, Weißwurstfrühstück
- mitbringen? Judoanzug (Judoka) und Sportsachen (Papa)
- wieviel? 7 Euro pro Person (ein Getränk und ein Paar Würstchen – Weißwurst oder Saiten – inkl.), zu überweisen bis 19.12. an den Jugendförderverein
- bis wann? Anmeldung bis 19.12. über Doodle
Valentin Fleischle erkämpft Titel Nummer zwei

Bei den Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter dreizehn Jahren konnten sich in Pforzheim gleich zehn der dreizehn gestarteten Steinheimer Judoka unter den besten sieben platzieren. Die Jungs vom JudoTeam Steinheim waren damit der erfolgreichste Verein dieser Meisterschaften.
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Bei den Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter dreizehn Jahren konnten sich in Pforzheim gleich zehn der dreizehn gestarteten Steinheimer Judoka unter den besten sieben platzieren. Die Jungs vom JudoTeam Steinheim waren damit der erfolgreichste Verein dieser Meisterschaften.
Valentin Fleischle erkämpfte erneut einen Titel. Nachdem er vor vier Wochen die Meisterschaften eine Altersklasse höher gewinnen konnte, sicherte er sich nun auch bei den gleichaltrigen den Titel in der Klasse bis 43 Kilogramm. Mit drei Siegen zog er in das Finale ein. Im Endkampf holte der Murrer Valery Tscherkasski vom VfL Ulm nach wenigen Sekunden mit einer großen Innensichel von den Füßen und sicherte sich seinen zweiten Titel.
Die zweite Goldmedaille erkämpfte an diesem Tag Oskar Becker in der Klasse bis 55 Kilogramm für das JudoTeam. Auch Becker war mit drei Siegen ins Finale eingezogen. Zu Beginn des Kampfes geriet der Marbacher durch eine Kontertechnik in Rückstand, konnte aber mit einem Innenschenkelhüftwurf den Kampf noch drehen und sich den Titel gegen Quentin Kucharczyk vom JZ Heubach holen.
In der Klasse bis 34 Kilogramm startet Piet Morlok mit einem Sieg. In Runde zwei musste er eine Niederlage einstecken. Durch die Trostrunde zog er mit zwei weiteren Siegen in das kleine Finale ein. Bronzenes Edelmetall sicherte sich der Steinheimer gegen Matthias Narrain vom KSV Esslingen mit einem Schulterwurf.
Eine Klasse höher, bis 40 Kilogramm, schaffte es Tim Schneider auf das Podest. Schneider verlor seine Auftaktbegegnung und musste sich damit durch eine lange Trostrunde kämpfen. Vier Siege brauchte das Nachwuchstalent bis zum kleinen Finale und alle konnte er vorzeitig mit Wurf und anschließendem Haltegriff gewinnen. Den Sprung auf das Treppchen schaffte er mit dem Sieg gegen Lukas Volschezki vom TSV Freudenstadt durch Uchi-Mata – Innenschenkelhüftwurf.
Bis 40 Kilogramm konnten sich alle vier Steinheimer Judokämpfer unter den ersten sieben etablieren. Tim Kunkel kämpfte sich dabei am weitesten nach vorn und wurde Dritter. Fünfte wurden Peres Mosolf und Yann-Luca Vaca Reuter und Jacob Doberschütz wurde als Siebter ebenfalls geehrt.
Felix Eigen startete erstmals in der höheren Gewichtsklasse, bis 50 Kilogramm. Mit einem Sieg stand er bereits im Halbfinale. Dieses musste er leider knapp durch Kampfrichterentscheid gegen den späteren Sieger, Finn Ärlemalm vom KSV Esslingen, abgeben. Gegen Rayan Jemaa vom JZ Heubach sicherte er sich eine Bronzemedaille mit zwei starken Wurftechniken.
Julia Merkel war als einziges Mädchen vom JudoTeam an den Start gegangen. Im ersten Kampf unterlag sie nach Führung gegen Eljesa Bajra vom JS Haltingen konnte sich aber dann durch den erstmaligen Sieg gegen Dauerkontrahentin Hanna Widmann vom JZ Heubach die Silbermedaille erkämpfen.
Kein Sieg, aber viel Kultur

Für die Qualifikation zum Deutschen Jugendpokal in Senftenberg hatte es für die jungen u14-Judoka des JudoTeam Steinheim knapp nicht gereicht. Mit einem 5. Platz Ende Oktober in Heilbronn mussten sie sich leidvoll zufriedengeben. Aber sie beschlossen, das Beste daraus zu machen. So wurde kurzerhand ein Familien-Event zusammengestrickt, welches dann nicht nur die Judoka und Trainerin Trixi Kästle doch noch ins brandenburgische Senftenberg führte, sondern auch ihre Familien und Geschwister.
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Für die Qualifikation zum Deutschen Jugendpokal in Senftenberg hatte es für die jungen u14-Judoka des JudoTeam Steinheim knapp nicht gereicht. Mit einem 5. Platz Ende Oktober in Heilbronn mussten sie sich leidvoll zufriedengeben. Aber sie beschlossen, das Beste daraus zu machen. So wurde kurzerhand ein Familien-Event zusammengestrickt, welches dann nicht nur die Judoka und Trainerin Trixi Kästle doch noch ins brandenburgische Senftenberg führte, sondern auch ihre Familien und Geschwister.
Ihre Reise folgte den Spuren aktiver und stillgelegter Tagebaue, im Spreewald erkundeten die 36 Teilnehmer die Fließe rund um Naturhafen Raddusch, die diese Landschaft so reizvoll und einzigartig machen. Dass ihnen dabei manchmal ein eisiges Lüftchen um die Ohren pfiff – auf der Förderbrücke im Besucherbergwerk F60 und auch im Spreewaldkahn – konnte der guten Stimmung nichts anhaben.
Die geheimnisvolle Mühle in Schwarzkollm – dem Ort, der die Legende des Müllerburschen Krabat erzählt, wurde ebenso erkundet. Und das JudoTeam wäre kein Team, wenn nicht Groß und Klein sich die Müdigkeit beim Radschlagen und rasanten Spielen aus den Knochen geschüttelt hätten.
Die Judoka schrecken auch vor großem kulturellem Erbe nicht zurück: Ein Abstecher in das Residenzschloss und die Frauenkirche der sächsischen Landeshauptstadt Dresden gehörte dann ebenso dazu und ließ sie respektvoll und beeindruckt bestaunen, welche Schätze im Grünen Gewölbe und der Rüstkammer zusammengetragen und nun präsentiert werden und von vergangenen Zeiten erzählen – auch von Niederlagen, die mit Geschick verwandelt werden können.
Tagebau Welzow
F60
Spreewald
Schwarzkollm
Dresden
Kochen
Tim Kunkel wird souverän Württembergischer Landesmeister

Bei den Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter zwölf Jahren konnte Tim Kunkel vom JudoTeam Steinheim in Nürtingen den Titel in der Klasse bis 40 Kilogramm erkämpfen.
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Bei den Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter zwölf Jahren konnte Tim Kunkel vom JudoTeam Steinheim in Nürtingen den Titel in der Klasse bis 40 Kilogramm erkämpfen.
Kunkel startet fulminant in die Meisterschaft nach einem Freilos holte der Steinheimer in seinem Auftaktkampf Benedikt Pfann vom JV Nürtingen bereits nach acht Sekunden mit Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf) von den Füßen. Gegen den Backnanger Maximilian Lucantoni punktet er nach zwölf Sekunden mit einer großen Außensichel. Mit nur zwanzig Sekunden Kampfzeit stand Kunkel im Finale der für diese Altersklasse höchsten Meisterschaften.
Auch das Finale startet das Steinheimer Judotalent offensiv und brachte Kai Lange von der TSG Backnang nach zehn Sekunden zu Fall. Leider war der Uchi-Mata zu dynamisch, so dass sich Lange überschlug und wieder auf dem Bauch landete. Den Sieg erzielte Kunkel mit einer Wertung für einen Hüftfeger und einer weiteren Wertung für einen Fußfegewurf. Somit beendete er auch diesen Kampf vorzeitig und sicherte sich den Titel souverän.
Für das JudoTeam Steinheim gab es noch weitere Medaillen. Julia Merkel zog in der Klasse über 52 Kilogramm mit drei Siegen ins Finale ein. Dort stand sie Hanna Widmann vom JZ Heubach gegenüber. Beide Kontrahentinnen konnten im Lauf der Kampfzeit keine Wertung erzielen. Das Kampfgericht bewertete die Heubacher Sportlerin als die Aktivere und somit ging silbernes Edelmetall an die Kleinbottwarerin.
Die Jungs erkämpften weitere vier Bronzemedaillen. Piet Morlok in der Klasse bis 34 Kilogramm musste eine Auftaktniederlage wegstecken, konnte aber in der Trostrunde zweimal mit Schulterwurf punkten und stand damit im kleinen Finale. Bronzenes Edelmetall sicherte sich das Leichtgewicht mit einer Haltetechnik gegen den Lokalmatador Samuel Fritz. Eine Klasse höher (bis 37 Kilogram) waren zwei Steinheimer am Start, Tim Schneider und Ole Kunkel. Beide Steinheimer Judoka starteten mit einem Auftaktsieg. Schneider brauchte noch einen weiteren Sieg, um ins Halbfinale einzuziehen. Im Kampf um den Finaleinzug unterlagen beide ihren Gegnern und standen somit um die Kämpfe um Platz drei. Tim Schneider traf auf Sascha Ratz vom TSB Ravensburg und konnte bronzenes Edelmetall mit Uchi-Mata sichern. Kunkel erkämpfte sich die zweite Plakette gegen den Sindelfinger Osmani Mensur mit der gleichen Technik. Bronze Nummer vier erkämpfte Gustav Becker in der Klasse bis 43 Kilogramm. Der Marbacher startete etwas holprig in den Tag. Ein knapper Sieg im Auftaktkampf und eine Niederlage im Halbfinale. Nach Führung durch einen Hüftfeger musste er den Kampf durch einen Haltegriff noch abgeben. Im Kampf um Platz drei sicherte er sich den Podestplatz gegen Luis Gellert von der TSG Backnang mit einer Haltetechnik.
Im Anschluss an die Meisterschaften ging es für die Steinheimer Judojugend nach Esslingen zum Bundesligafinale. Dort sahen die Nachwuchskämpfer Judo der Extraklasse und konnten ihren Steffen Hoffmann anfeuern. Hoffmann steht seit vielen Jahren in der Bundesliga für den KSV Esslingen auf der Matte und ist bei seinem Heimatverein dem JudoTeam Steinheim als Trainer aktiv. Nach spannenden und heißen Kämpfen ging der Titel mit 8:6 an den TSV Abensberg.
Offene Baden-Württembergische Einzelmeisterschaften u15

Bei den Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter fünfzehn Jahren war das JudoTeam Steinheim Gastgeber von über 200 Judoka aus 44 Vereinen. In der Kirchberger Sporthalle konnten die Steinheimer Judoka auch sportlich überzeugen.
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Bei den Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter fünfzehn Jahren war das JudoTeam Steinheim Gastgeber von über 200 Judoka aus 44 Vereinen. In der Kirchberger Sporthalle konnten die Steinheimer Judoka auch sportlich überzeugen.
Valentin Fleischle erkämpfte sich den Titel in der Klasse bis 43 Kilogramm. Den ersten Kampf konnte er Lucas Hauch vom VfL Sindelfingen durch eine Bodentechnik für sich entscheiden. Auch gegen Philipp Loepthin vom JZ Heubach punktet er im Boden. Mit einer fulminanten Außensichel zog er gegen Valerie Tscherkassky vom VfL Ulm ins Finale ein. Im Endkampf siegte er vorzeitig gegen den Heubacher Sevalad Dudik und sicherte sich den damit den obersten Podestplatz. Für das JudoTeam Steinheim gab es noch jede Menge dritte Plätze, Joshua Hall (-34 kg), Jacob Doberschütz (-37 kg), Paul-Luis Vaca Reuter (-60 kg), Colin Rieg (-66 kg) und Dilay Yilmaz (-63 kg). Fünfter wurde Yann-Luca Vaca Reuter (-40 kg). Tim Kunkel und Felix Eigen erkämpften sich siebte Plätze.

























































































