Ein Judo-Orchester – Da staunt Judo-Deutschland

Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen hatte der Judonachwuchs vom JudoTeam Steinheim einen ganz besonderen Auftritt. Die Steinheimer gestalteten die Eröffnungsfeier mit und überraschten in der Stuttgart SCHARRena das Judobegeisterte Publikum.
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Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen hatte der Judonachwuchs vom JudoTeam Steinheim einen ganz besonderen Auftritt. Die Steinheimer gestalteten die Eröffnungsfeier mit und überraschten in der Stuttgart SCHARRena das Judobegeisterte Publikum.
Nach einer tollen Judovorführung – einer Demonstration aus turnerischen Elementen und blitzsauberen Judotechniken – gab es von den fachkundigen Zuschauern viel Applaus. Damit war der Auftritt aber noch nicht zu Ende. Der Weg von der Matte ging direkt zu den Instrumenten und aus den Sportlern wurden Musiker und ein Orchester. Die Judokinder eröffneten die nationalen Meisterschaften mit der deutschen Nationalhymne! Die Überraschung war gelungen und Steinheims Judoka waren stolz über ihre gelungene Aufführung.
Sehr gelobt wurde der Auftritt von Martin Bobert, Präsident des Württembergischen Judoverbands, der von einer Einmaligkeit sprach, dass ein Judoverein zugleich auch ein „Judo-Orchester“ mit seinen Kindern auf die Beine stellen kann. Unterstützt wurde das Projekt von Daniela Kunkel. Die Steinheimer Judomutter hat das Orchester geleitet und mit den Kindern nach dem Judotraining fleißig geprobt.
Das Orchester setzte sich zusammen aus: Jacob Doberschütz, Tim und Ole Kunkel (Geige), Vico Vogelgesang, Philipp Doberschütz (Cello) , Yann-Luca Vaca Reuter, Valentin Fleischle (Euphonium), Piet Morlok (Horn), Tim Schneider (Trompete), Gustav Becker, Franziska Fleischle (Saxophon) und Oskar Becker (Klarinette).
Etwas holpriger Wettkampfstart ins neue Jahr

Beim traditionell ersten Turnier zum Jahresanfang präsentierte sich die Jugend vom JudoTeam Steinheim beim Attempto Turnier in Tübingen zum Teil in guter Form. Andere müssen noch eine Schippe zulegen.
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Beim traditionell ersten Turnier zum Jahresanfang präsentierte sich die Jugend vom JudoTeam Steinheim beim Attempto Turnier in Tübingen zum Teil in guter Form. Andere müssen noch eine Schippe zulegen.
Yann Luca Vaca Reuter startet zum ersten Mal in der neuen Altersklasse der unter fünfzehnjährigen. Der elfjährige setzte sich überraschend gegen die überwiegend ältere Konkurrenz durch. In der Klasse bis 37 Kilogramm stand er nach drei vorzeitigen Siegen im Finale. Im Endkampf setzte sich der Steinheimer gegen Ruben Aupperle aus Winnenden durch und Stand in der neuen Altersklasse erstmals auf dem obersten Podiumsplatz. In der Klasse bis 43 Kilogramm schaffte es Felix Eigen ebenfalls als jüngster Jahrgang auf das Treppchen. Nach einer ersten Niederlage gegen den späteren Turniersieger setzte sich Eigen in der Trostrunde zweimal durch und holte Bronze. Nico Moplis erkämpfte in der Klasse über 66 Kilogramm ebenfalls bronzenes Edelmetall. Milo Ernstmeier, Jacob und Philipp Doberschütz kämpften ein ordentliches Turnier und wurden am Ende mit Platz sieben belohnt.
In der Altersklasse der unter zwölf jährigen stand Julia Merkel auf dem obersten Podestplatz. Die Steinheimerin hatte zwar in ihrer Klasse keine Konkurrenz konnte aber die beiden Freundschaftskämpfe für sich entscheiden. In der Klasse bis 34 Kilogramm erkämpfte sich Ole Kunkel die Silbermedaille. Nach drei Siegen musste er sich nur Johannes Augenstein vom PS Karlsruhe geschlagen geben. Sein Bruder Tim kämpfte eine Klasse höher und unterlag gleich im ersten Kampf dem späteren Turniersieger. Mit vier Siegen in der Trostrunde schaffte er es dann noch aufs Treppchen und sicherte sich Bronze. Christian Beßler und Tim Schneider wurden in diesen Klassen siebte. Gustav Becker und Keno Mosolf mussten in ihren Klasen in fünfer Pools antreten. Beide gingen dabei dreimal als Sieger von der Matte und mussten jeweils nur einen Niederlage einstecken. Damit erkämpften sie beide silbernes Edelmetall.
Rebecca Bräuninger hat einen starken Auftritt im Bundesligafinale

Rebecca Bräuninger vom JudoTeam Steinheim steht für den JSV Speyer in der 1. Bundesliga auf der Matte. In der Finalrunde um den Deutschen Mannschaftsmeistertitel konnte die Steinheimer Kämpferin durch ihre Siege Punkte für den Finaleinzug des JSV Speyer beisteuern.
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Rebecca Bräuninger vom JudoTeam Steinheim steht für den JSV Speyer in der 1. Bundesliga auf der Matte. In der Finalrunde um den Deutschen Mannschaftsmeistertitel konnte die Steinheimer Kämpferin durch ihre Siege Punkte für den Finaleinzug des JSV Speyer beisteuern.
Gegen den Brandtner TV erzielte Bräuninger in der Klasse bis 63 Kilogramm zwei vorzeitige Siege gegen Isabel Schuldt und Sem van Dun. Im Halbfinale musste Bäuninger gegen Agatha Schmidt ihre Begegnung abgeben, aber der JSV Speyer schaffte es mit einem klaren 11:3 ins Finale.
Im Kampf um den Titel traf Speyer auf die Gastgeber von der TSG Backnang. Unglaublich knappe Entscheidungen gab es im Finale, gleich acht von vierzehn Kämpfen wurden im Golden Scorre (Kampfzeitverlängerung) entschieden. Jeder dieser Kämpfe fiel zu Gunsten der Gastgeberinnen aus. Besonders ärgerlich war es für Rebecca Bräuninger, die bis 15 Sekunden vor Kampfende gegen die Nationalmannschaftskämpferin und Weltklasseathletin Martyna Trajdos durch einen Hüftwurf in Führung lag, aber dann den Ausgleich hinnehmen musste. Mit ihrem starken Auftritt gegen die Weltranglistensiebte kämpfte sich Bräuninger in die Herzen des Publikums, obwohl sie nach weiteren drei Minuten Kampfzeit in der Verlängerung den Kampf an Trajdos abgeben musste. Es war aber dennoch eine sehr starke Vorstellung von Bräuninger, die beim fachkundigen Publikum große Anerkennung fand. Auch im zweiten Durchgang des Finalblocks konnte die Legionärin mit ihrem Sieg gegen Pauline Wulff überzeugen.

Die TSG Backnang siegte nach sehr spannenden Kämpfen und knappen Entscheidungen mit 11:3 und sicherte sich erneut den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters.
JudoTeam Steinheim ist nicht nur erfolgreicher Gastgeber

Bei den Deutschen Pokalmeisterschaften sind am letzten Wochenende zweihundert Judoka aus der ganzen Bundesrepublik in Kirchberg an den Start gegangen, um eines der begehrten Tickets für die Deutschen Einzelmeisterschaften 2019 in Stuttgart zu erkämpfen.
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Bei den Deutschen Pokalmeisterschaften sind am letzten Wochenende zweihundert Judoka aus der ganzen Bundesrepublik in Kirchberg an den Start gegangen, um eines der begehrten Tickets für die Deutschen Einzelmeisterschaften 2019 in Stuttgart zu erkämpfen.
Bilder Samstag 20.10.2018
Bilder Sonntag 21.10.2018
Das JudoTeam Steinheim hatte vom Deutschen Judo-Bund das Vertrauen bekommen, diese nationalen Meisterschaften austragen zu dürfen. Die Steinheimer enttäuschten nicht und schafften in der Kirchberger Sporthalle optimale Bedingungen für den sportlichen Wettkampf. Davon überzeugten sich auch der Hausherr Bürgermeister Frank Hornek und erstmals auch Steinheims Bürgermeister Thomas Winterhalter. Auch sportlich konnte das JudoTeam Steinheim auftrumpfen. Guido Kramer erkämpfte in der Klasse bis 81 Kilogramm vor heimischem Publikum eine Bronzemedaille. Schon im ersten Kampf hatte der Steinheimer mit Sebastian Kalenberg von der Homburger TG einen harten Brocken. Erst in der Kampfzeitverlängerung konnte Kramer durch Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf) punkten. Gegen Florian Schädlich vom SV Halle machte der Kämpfer aus der Urmenschenstadt einen guten Kampf, musste sich aber nach einer Kontertechnik durch einen Haltegriff geschlagen geben. In der Trostrunde hatte es Kramer erst einmal mit württembergischen Kämpfern zu tun. Daniel Ruf vom VfL Ulm brachte er mit einer Fußfegetechnik zu Fall und Nils Ruhland vom VfL Sindelfingen hatte durch einen Uchi-Mata-Ansatz das Nachsehen. Im Kampf um bronzenes Edelmetall traf Steinheims Kämpfer auf Patrick Fixmer vom ESV Infgolstadt. Durch eine große Innensichel und anschließendem Haltegriff ließ Kramer die Medaille nicht mehr los.
Steffen Hoffmann war ebenfalls für Steinheim an den Start gegangen. In der Klasse bis 66 Kilogramm musste er nach einer dreiminütigen Kampfzeitverlängerung die Wertung durch eine Kontertechnik an Thilo Koch vom JC Leipzig abgeben. In der Trostrunde kam er zu einem schnellen Sieg gegen den Berliner Felix Fritz. Aber der harte erste Kampf hatte viele Körner geraubt und dies machte sich gegen Sascha Kirsten vom TV Mosbach bemerkbar. Hoffmann war zwar schon in Führung gegangen, wurde aber mit einem Fußwurf erwischt und landete in einem Haltegriff, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte. Hoffmann konnte somit keine Fahrkarte zu den nationalen Titelkämpfen lösen.
Auszeichnung für erfolgreiche Steinheimer Judoka

Im Rahmen der Deutschen Pokalmeisterschaften wurden in Kirchberg zwei erfolgreiche Steinheimer Judoka geehrt. Die Ehrung wurde vom Präsidenten des Württembergischen Judo-Verbandes, Martin Bobert, vorgenommen.
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Im Rahmen der Deutschen Pokalmeisterschaften wurden in Kirchberg zwei erfolgreiche Steinheimer Judoka geehrt. Die Ehrung wurde vom Präsidenten des Württembergischen Judo-Verbandes, Martin Bobert, vorgenommen.
Rebecca Bräuninger und Steffen Hoffmann bekamen für ihre zahlreichen sportlichen Erfolge den 2. Dan (Meistergrad im Judo) verliehen. Beide Sportler können eine tolle Wettkampfkarriere vorweisen und ihr Werdegang ist dabei sehr ähnlich. Steffen Hoffmann erkämpfte sich 2009 die Bronzemedaille bei den ersten Jugendweltmeisterschaften. Rebecca sicherte sich 2011 bei den Jugendweltmeisterschaften den Titel. Deutsche Meister wurden beide, Bräuninger 2013 und Hoffmann 2016. Bei nationalen Titelkämpfen holte sich Hoffmann über die Jahre fünf Medaillen und Bräuninger kam dabei auf vier Medaillen. International hat die Studentin für Lehramt die Nase vorn, sechs Medaillen bei European Cups kann sie verbuchen, Hoffmann schaffte es auf fünf internationale Medaillen. Beide Steinheimer Judoka gehörten bis 2016 der Nationalmannschaft an. Heute unterstützen sie das JudoTeam Steinheim als Trainer und geben ihr Wissen an den Nachwuchs weiter. Selbst sind sie aber auch noch aktiv. Steinheims Judoka kämpfen in der ersten Bundesliga, Rebecca Bräuninger für den JSV Speyer und Steffen Hoffmann steht für den KSV Esslingen auf der Matte. Trainer Jan Steiner (KSV Esslingen) wurde für seine langjährige erfolgreiche Trainerarbeit im gleichen Rahmen gehrt. Er bekam den 5. Dan verliehen.
JudoTeam Steinheim ist erneut Gastgeber der Deutschen Pokalmeisterschaften

Am kommenden Wochenende darf das JudoTeam Steinheim über 230 Judoka aus ganz Deutschland begrüßen. Die Steinheimer sind Gastgeber der Deutschen Pokalmeisterschaften.
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Am kommenden Wochenende darf das JudoTeam Steinheim über 230 Judoka aus ganz Deutschland begrüßen. Die Steinheimer sind Gastgeber der Deutschen Pokalmeisterschaften.
An zwei Tagen kämpfen die Judoka in der Kirchberger Sporthalle um die begehrten Tickets für die Deutschen Meisterschaften im Januar 2019 in Stuttgart. Bereits 2016 durfte das JudoTeam schon diese Qualifikationskämpfe austragen und hat dabei vom Deutschen Judo-Bund und den Teilnehmern für die Organisation und Gastfreundschaft viel Lob bekommen. Nun hat der DJB den Steinheimern erneut das Vertrauen geschenkt und die Veranstaltung an die Murr vergeben. Vom JudoTeam Steinheim gehen ebenfalls zwei Kämpfer an den Start. Steffen Hoffmann, Deutscher Meister von 2016, wird am Samstag in der Klasse bis 66 Kilogramm auf der Matte stehen und sich nach langer Pause wieder im Einzelwettbewerb messen. Am Sonntag startet dann Guido Kramer in der Klasse bis 81 Kilogramm. Kramer möchte die Qualifikation nach Stuttgart schaffen, in der zweiten Bundesliga ist er in der letzten Saison ungeschlagen von der Matte gegangen. Die zeitintensiven Vorbereitungen für dieses Event sind nun fast abgeschlossen. Die Wettkämpfer werden in der Sporthalle in Kirchberg sehr gute Bedingungen vorfinden. Um 9:30 Uhr starten an beiden Tagen die Vorkämpfe und die Endkämpfe um die Medaillen werden gegen 15 Uhr ausgetragen.
JudoTeam auf internationaler Wettkampfmatte

Einen besonderen Wettkampfausflug hatten die Kinder und Jugendlichen des JudoTeam Steinheim. Einundzwanzig große und kleine Judoka starteten an einem Wettkampfwochenende beim Adler-Cup in Frankfurt. In der Bankenmetropole standen dabei über 1.500 Judoka aus 27 Nationen in sieben Altersklassen auf der Matte, um eine der begehrten Adler-Cup-Medaillen zu erkämpfen.
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Einen besonderen Wettkampfausflug hatten die Kinder und Jugendlichen des JudoTeam Steinheim. Einundzwanzig große und kleine Judoka starteten an einem Wettkampfwochenende beim Adler-Cup in Frankfurt. In der Bankenmetropole standen dabei über 1.500 Judoka aus 27 Nationen in sieben Altersklassen auf der Matte, um eine der begehrten Adler-Cup-Medaillen zu erkämpfen.
Steinheims Trainer- und Betreuerteam mit Steffen Hoffmann sowie Trixi und Oliver Kästle hatten an den beiden Wettkampftagen alle Hände voll zu tun. Coachen, anfeuern, trösten, erklären rund um die Uhr und den Überblick behalten – bei Kämpfen auf acht Wettkampfflächen. Insgesamt zeigte der Judonachwuchs aus der Urmenschenstadt eine gute Leistung, auch wenn nicht alle Kämpfe gewonnen werden konnten. Die Erfahrung, gegen internationale Konkurrenz anzutreten, ist feine Investition für die Zukunft und den Erfolg. Das Trainerteam erlangte in den zwei Tagen gute Erkenntnisse, wo die Stärken der Sportler liegen und an welchen Defiziten es gilt, noch intensiver zu arbeiten.
Natürlich konnte das JudoTeam auch einige Medaillen aus Frankfurt mitbringen. Franziska Fleischle erkämpfte am ersten Wettkampftag eine Bronzemedaille in der Altersklasse u15. Am zweiten Wettkampftag gab es bei den unter Elfjährigen gleich mehrere Medaillen. Gold erkämpften dabei Gustav Becker sowie Ole und Tim Kunkel. Silbernes Edelmetall gab es für Piet Morlok und Tim Schneider brachte Bronze mit nach Hause. Zum Abschluss des Wettkampftages sicherte sich Moritz Fischer noch eine Bronzemedaille bei den unter Siebzehnjährigen. Das Resümee des Wochenendes: Besonders die Jüngeren zeigten ein großes Kämpferherz und für die Teambildung im Verein war es ein Event mit sehr großem Stellenwert!
JudoTeam Steinheim wird Württembergischer Vizemeister

Bei den Württembergischen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend unter zwölf Jahren konnte das JudoTeam Steinheim in Backnang den Vizemeistertitel erkämpfen.
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Bei den Württembergischen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend unter zwölf Jahren konnte das JudoTeam Steinheim in Backnang den Vizemeistertitel erkämpfen.
Nach einem Freilos konnten die Jungs aus der Urmenschenstadt einen starken Sieg gegen die Südwürttembergischen Meister, das Team vom VfL Ulm, einfahren. Mit einem klaren 6:1 fegten sie die Donaustädter von der Matte. Oskar Becker startete dabei gleich mit einem wichtigen Sieg in der Klasse bis 43 kg gegen den starken Valery Tscherkusski und kam dabei mit O-Uchi-Gari (große Innensichel) zum Erfolg. Die unterste Klasse bis 28 Kilogramm konnte von den Steinheimern nicht besetzt werden und der Punkt ging kampflos an die Donaustädter. Yann-Luca Vaca Reuter (bis 37 Kilogramm) brachte mit einem fulminanten Schulterwurf gegen Henri Nitgen Steinheim wieder in Führung. Ole Kunkel erhöhte, in der Klasse bis 34 Kilogramm kämpfend, bereits nach fünf Sekunden mit einem großen Hüftwurf gegen Dominic Grot. Die Vorentscheidung brachte der Sieg von Felix Eigen. Eigen musste eine Klasse höher antreten und siegte in der Klasse über 43 Kilogramm gegen den deutlich schwereren Alexander Kozowik mit einem Haltegriff. Die Siege von Piet Morlok, bis 31 Kilogramm, durch Schulterwurf gegen Maxim Aust und Valentin Fleischle, bis 40 Kilogramm, gegen Michael Schäfer erhöhten auf ein starkes Teamergebnis von 6:1. Mit diesem Sieg im Rücken nahmen die Jungs Fahrt auf.
Im Halbfinale fuhren die »Steppis« gegen die TSG Backnang ebenfalls ein 6:1-Sieg ein. Gegen die Lokalmatadoren konnten die Steinheimer Jungs alle ausgetragenen Kämpfe wiederum vorzeitig für sich entscheiden und kamen dabei alle mit unterschiedlichen Techniken zum Erfolg. Ein einziger Punkt musste wieder kampflos abgegeben werden, da Steinheim kein Superleichtgewicht stellen konnte. Im Finale traf Steinheim auf den Nordwürttembergischen Teammeister, den KSV Esslingen, und es sollte eine knappe Entscheidung werden. Gekämpft wurde nach zwei kampflosen Punkten beim Stand von 1:1. Vaca Reuter brachte nach hartem Kampf den ersten Siegpunkt. Ole Kunkel unterlag dem Württembergischen Einzelmeister Johannes Narrain nach kurzer Kampfzeit. Beim Stand von 2:2 sollte die Begegnung von Oskar Becker gegen Finn Ärmelmann zum Schlüsselkampf werden. Eine Klasse höher kämpfend machte es Becker gegen den Württembergischen Einzelmeister sehr gut und ging mit einem O-Uchi-Gari-Ansatz in Führung. Leider konnte er diese nicht halten und musste sich den stärkeren Hebelgesetzen der Wurfansätze von Ärmelmann beugen. Piet Morlok unterlag Valerij Gorbatschev durch Schulterwurf und Steinheim geriet in einen uneinholbaren Rückstand. Der Sieg von Valentin Fleischle brachte nur noch ein wenig Ergebniskosmetik zum Stand von 3:4.
Letztendlich konnte sich das JudoTeam Steinheim aber trotzdem über den zweiten Platz bei der höchsten Meisterschaft freuen. Im Steinheimer Aufgebot standen: Piet Morlok, Joshua Hall, Ole Kunkel, Jacob Doberschütz, Tim Schneider, Yann-Luca Vaca Reuter, Tim Kunkel, Peres Mosolf, Milo Ernstmeier, Valentin Fleischle, Dylan Wiebeck, Oskar Becker und Felix Eigen.










