Marvin Kurz erkämpft bronzenes Edelmetall bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften

© Sportfotos24/Wetzel
Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften ist Marvin Kurz vom JudoTeam Steinheim in Potsdam für die PH Heidelberg an den Start gegangen.
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Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften ist Marvin Kurz vom JudoTeam Steinheim in Potsdam für die PH Heidelberg an den Start gegangen.
In seinem Auftaktkampf, in der Klasse bis 90 Kilogramm, konnte er gegen Julian Lowis (RWTH Aachen) gleich zwei Wertungen erzielen. Dabei war er mit Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf) und O-Uchi-Gari (Innensichel) erfolgreich. Im zweiten Kampf konnte er gegen Carlo Stühle (Uni Greifswald) ebenfalls mit Uchi-Mata punkten und hielt in anschließend mit einer Haltetechnik fest. Gegen den späteren Titelgewinner, Richard Fiedler (TH Brandenburg) unterlag er mit einer Wertung nach einem Hüftwurfansatz. In der Trostrunde holte Phelan Göhrmann (HU Berlin) mit einem schönen Okuri-ashi-barai (Fußfegewurf) von den Füßen. Wieder mit einer Fußtechnik kam der Steinheimer Judoka gegen Tarek Oppel (Bundeswehr-Uni Hamburg) zum Erfolg und stand damit im kleinen Finale. Im Kampf um Platz 3 konnte der Student für Lehramt bereits nach 25 Sekunden Cevin Börgel (FH Münster) mit einer Würgetechnik zur Aufgabe zwingen. Nach seiner Schulterverletzung war es für Marvin Kurz ein sehr guter Auftakt in die Einzelwettbewerbe und er sicherte sich verdient eine Bronzemedaille.
Steinheimer Judomädchen erkämpfen den Titel

Bei den Nordwürttembergischen Mannschaftsmeisterschaften u11 erkämpfte das JudoTeam Steinheim mit den Mädchen den obersten Podestplatz und die Jungs verpassen mit Platz fünf nur knapp eine Medaille.
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Bei den Nordwürttembergischen Mannschaftsmeisterschaften u11 erkämpfte das JudoTeam Steinheim mit den Mädchen den obersten Podestplatz und die Jungs verpassen mit Platz fünf nur knapp eine Medaille.
Die Mädchen siegten bei den höchsten Titelkämpfen in dieser Altersklasse mit einem Sieg gegen die Mannschaft vom VfL Sindelfingen und war damit schon Meister. Im Steinheimer Aufgebot standen Beatrice Hall, Julia und Cora Wenig, Katja Bollinger und Johanna Hildenbrand. Die noch unerfahrene Hildenbrand war dabei der Matchwinner. Das Steinheimer Nachwuchstalent musste nach einem Unentschieden erneut auf die Matte und konnte die Begegnung durch eine sehr aktive Kampfesführung für sich entscheiden.

Die Jungs vom JudoTeam mussten gleich zu Beginn eine knappe 3:4 Neiderlage den die Kämpfer aus der Daimlerstadt einstecken. In der Trostrunde lief es dann besser. Mit Siegen über den KSV Esslingen und den SV Böblingen zogen sie in das kleine Finale ein. Dort unterlagen sie, schon wie bei den Bezirksmeisterschaften, dem ersten Team vom JC Bietigheim. Der fünfte Platz ging damit an: Leonard Jüngling, Dominik Zlab, Ansgar Steeger, Elias Moosmann, Samuel Karageorgiev, Ferdinand Gießler und David Doberschütz. Dass die Steinheimer Judoka sportlich vielseitig und erfolgreich sind zeigte sich auch beim Bottwartalmarathon. Von der Judomatte ging es auf die Laufstrecke und dort konnten Johanna Hildenbrand und Elias Moosmann zweite Plätze erlaufen.
Judoka Felix Reuschle wird Süddeutscher Meister

Bei den Süddeutschen Einzelmeisterschaften der Jugend unter achtzehn Jahren erkämpfte Felix Reuschle vom JudoTeam Steinheim in der Klasse bis 55 Kilogramm in Passau den Titel.
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Bei den Süddeutschen Einzelmeisterschaften der Jugend unter achtzehn Jahren erkämpfte Felix Reuschle vom JudoTeam Steinheim in der Klasse bis 55 Kilogramm in Passau den Titel.
Nach einem Freilos erreichte Reuschle mit einem schnellen Sieg bereits das Halbfinale. Schon nach zehn Sekunden Kampfzeit brachte er Max Schuster vom TSV München Großhadern mit einer Innensichel zu Fall. Mit Kilian Löffler vom DJK Ensdorf hatte er im Kampf um den Finaleinzug keinen einfachen Gegner. Reuschle setzte den Bayrischen Meister gleich von Beginn an unter Druck und erzielte eine Wertung durch eine Sicheltechnik. Den vorzeitigen Sieg erzielte der Schüler vom Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg durch eine Kontertechnik und stand damit im Endkampf. Auch im Finale kämpfte der Steinheimer Judoka sehr aktiv. Dabei kam er leider gegen Mark Nagiba vom ATSV Tirschenreuth nicht zum Erfolg. Immer wieder konnte sich der Bayer aus den Wurfansetzen entwinden. Die Angriffslust von Reuschle wurde trotzdem belohnt, das passive Kampfverhalten seines Konkurrenten wurde bestraft und der Steinheim bekam den Sieg zugesprochen. Damit sicherte sich der württembergische Meister den Titel des Südens. Jacob Doberschütz, bis 50 Kilogramm und Joshua Hall, bis 46 Kilogramm erkämpften an diesem Tag noch bronzenes Edelmetall. Somit fahren am kommenden Wochenende drei Judoka vom JudoTeam Steinheim mit ihrer Trainerin Trixi Kästle zu den nationalen Titelkämpfen nach Leipzig.
Update: Sommerferientraining 2022
Folgende Trainingseinheiten finden statt:
mittwochs 16:00 bis 17:30 Uhr: Sport, Spiel und Judo für Kinder unter 11 Jahren
am 10.8. | 17.8. | 24.8. | 31.8. | 7.9.
mittwochs 17:30 bis 19:00 Uhr: Judo für Kinder über 11 Jahre
nach Absprache mit Trixi
Folgende Trainingseinheiten finden statt:
mittwochs 16:00 bis 17:30 Uhr: Sport, Spiel und Judo für Kinder unter 11 Jahren
am 10.8. | 17.8. | 24.8. | 31.8. | 7.9.
mittwochs 17:30 bis 19:00 Uhr: Judo für Kinder über 11 Jahre
nach Absprache mit Trixi
Was macht eigentlich …? – Jana Scheffold

Warum Norwegen und mein 1. Aufenthalt
Nachdem ich hunderte über Tausende norwegische Krimis in meiner Kindheit gelesen hatte und nach einigen Familienurlauben in Dänemark eine gewisse Liebe für Skandinavien entwickelt hatte, hatte ich mich für ein Auslandssemester im Rahmen meines Studiums in Norwegen entschieden.
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Warum Norwegen und mein 1. Aufenthalt
Nachdem ich hunderte über Tausende norwegische Krimis in meiner Kindheit gelesen hatte und nach einigen Familienurlauben in Dänemark eine gewisse Liebe für Skandinavien entwickelt hatte, hatte ich mich für ein Auslandssemester im Rahmen meines Studiums in Norwegen entschieden.
Das war 2019. Trondheim war die einzige Partneruni der TU München in meinem Bereich und so ging es im August 2019 für mich nach Trondheim. Noch von einer Knieverletzung regenerierend tauchte ich im September 2019 zum ersten Mal im dortigen Judoverein (Trondheim Judokwai) auf und wurde sofort herzlich empfangen. Judo ist wirklich ein Sport, der verbindet. Schnell hatte ich im Verein Anschluss gefunden, obwohl ich die Sprache noch kaum beherrschte. Im Dezember wurde ich vom Verein zu einem nationalen Randori nach Oslo mitgenommen.
Zurück nach Norwegen und Beginn als Trainerin
Ich hatte mich inzwischen dazu entschieden, meinen Master in Norwegen zu machen. Wieder in Trondheim. Deshalb ging es für mich nach einem Jahr München im Januar 2021 wieder zurück nach Norwegen und Judo wollte ich natürlich auch wieder machen.
Dreimal die Woche trainierte ich im Verein und mittlerweile beherrschte ich auch die Sprache, weshalb ich im späten Frühling gefragt wurde, ob ich nicht für ein zusätzliches Trainingsangebot der u12 zuständig sein wolle. Als Teil des Sommerferien-Programms der Stadt Trondheim übernahm ich dann noch zusätzlich zwei Stunden wöchentlich für alle, die im Sommer Judo probieren wollten und bin natürlich umso glücklicher, dass einer dabeigeblieben ist und jetzt weiterhin einmal die Woche bei mir trainiert. Ich wurde immer mehr ins Vereinsleben integriert und war deshalb auch beim Vereinstreffen dabei und wurde dort ein bisschen mit der Frage überrumpelt, ob ich die Anfänger im Verein übernehmen möchte. Judo ist hier nicht so gut strukturiert wie in Deutschland und der Verein hatte schon seit Jahren keinen Anfängerkurs mehr angeboten. Ich muss zugeben, dass ich mir früher nie vorstellen konnte Anfänger zu trainieren, bin jetzt aber umso glücklicher darüber, mein Judowissen weiterzugeben. Einige Übungen aus meinen Anfängerjahren sind mir gut in Erinnerung geblieben und sind jetzt auch Teil meines Anfängertrainings. Zum Herbst bin ich mit vier Neugierigen in den Anfängerkurs gestartet, mittlerweile sind wir 10 bis 12 Judoka und ich schaffe es nicht mehr ohne Hilfstrainer. Bald steht die erste Gürtelprüfung meiner Anfänger an und ich bin dieses Mal mindestens so aufgeregt wie damals vor meiner ersten eigenen Gürtelprüfung.


u18-Koordinator
Mehrere Gründe, die Liebe und weil Norwegen einfach ein tolles Land ist, haben dazu geführt, dass ich meinen Aufenthalt über meinen Master hinaus verlängern werde. Im Januar wurde dann eine Stelle im norwegischen Judobund ausgeschrieben, als u18-Koordinator mit 20% Umfang. Das umfasst alles Administrative rund um die u18-Nationalmannschaft, Kommunikation mit den Vereinen und den Athleten. Die Stelle ist ganz neu und gab es vorher nicht, was vor allem daran liegt, dass es noch keine etablierte u18-Nationalmannschaft in Norwegen gibt. Hier gibt es ein „Kinder-Sport-Gesetz“, das einen zu frühen Fokus auf Wettkämpfe bei Kindern verbietet. Erst ab einem gewissen Alter ist es zum Beispiel erlaubt, dass Ergebnislisten veröffentlich werden. Das führt dazu, dass die u18 im Gegensatz zu anderen Ländern nicht gut entwickelt ist. Generell ist der Norwegische Judoverbund noch nicht so weit entwickelt, was jetzt geändert werden soll. Es gab weitere 28 Bewerber, doch nach der 1. Runde war ich Wunschkandidatin und es musste nur noch geklärt werden, ob ich Schwedisch verstehe. Die Sport- und Entwicklungschefin im Norwegischen Judoverbund ist nämlich Schwedin und ich werde viel mit ihr zusammenarbeiten.
Seit 1. März 2022 bin ich jetzt im Norwegischen Judoverbund angestellt und bin gespannt auf meine Aufgaben.
Bitte helft uns sammeln 🙂
Hier kann man die Scheine einlösen: Judo Team Steinheim e.V. – REWE Scheine für Vereine

Hier kann man die Scheine einlösen: Judo Team Steinheim e.V. – REWE Scheine für Vereine

Der Weihnachtsmann ist ins Training gekommen

Leider musste in diesem Jahr wieder die große traditionelle Weihnachtsfeier beim JudoTeam Steinheim abgesagt werden, die eigentlich das jährliche Highlight des Vereins ist. Oft beginnen die Vorbereitungen dazu schon im Oktober. Die Sportler trainieren in den einzelnen Trainingsgruppen darauf hin. Dabei gibt es nicht nur Programmpunkte rund ums Judo, sondern auch Turnen, Akrobatik und das Trampolin sind Bestandteil der Aufführungen. Die Weihnachtsfeier steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. In diesem Jahr hatten sich die Organisatoren für das Motto „It´s Judo Time“ entschieden. Alle kleinen und großen Judoka waren so glücklich darüber, nach den Sommerferien wieder ihren fast normalen Trainingsrhythmus zu haben. Das Motto sollte für sich sprechen.
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Leider musste in diesem Jahr wieder die große traditionelle Weihnachtsfeier beim JudoTeam Steinheim abgesagt werden, die eigentlich das jährliche Highlight des Vereins ist. Oft beginnen die Vorbereitungen dazu schon im Oktober. Die Sportler trainieren in den einzelnen Trainingsgruppen darauf hin. Dabei gibt es nicht nur Programmpunkte rund ums Judo, sondern auch Turnen, Akrobatik und das Trampolin sind Bestandteil der Aufführungen. Die Weihnachtsfeier steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. In diesem Jahr hatten sich die Organisatoren für das Motto „It´s Judo Time“ entschieden. Alle kleinen und großen Judoka waren so glücklich darüber, nach den Sommerferien wieder ihren fast normalen Trainingsrhythmus zu haben. Das Motto sollte für sich sprechen.
Als die Weihnachtsfeier abgesagt werden musste, fand man eine Alternative: der Weihnachtsmann besucht die Trainingsgruppen. So hatte Santa Claus eine Woche lang richtig viel zu tun. Die ehrenamtlichen Jugendtrainer hatten mit ihren kleinen Judoka einiges vorbereitet, um dem Mann im roten Mantel zu imponieren. Gleich sieben Mäuse- und Anfängerkurse besuchte er in der Woche beim JudoTeam Steinheim und war auch Gast bei den Aufführungen der unter elf- und unter vierzehnjährigen Judoka. Begeistert von der Aktion waren nicht nur die kleinen Judoka, sondern auch der Trainernachwuchs. So hatte dieser doch noch eine Plattform, zu zeigen, was die Kinder ihrer Trainingsgruppe alles gelernt haben. Über achtzig kleine Wichteltüten verteilte der Weihnachtsmann und schaute dabei in strahlende Kinderaugen. Auch der Trainernachwuchs bekam ein kleines Präsent. Klasse, dass die Alternative so gut angekommen ist.
An dieser Stelle möchte sich das JudoTeam Steinheim mit Cheftrainerin Trixi Kästle auch bei seinen ehrenamtlichen Nachwuchstrainern Julius Ziegner, Moritz Fischer, Dilay Yilmaz, Olivia Siegemund, Franziska und Valentin Fleischle, Mats Morlok, Simon Rotter, Paul-Luis Vaca Reuter, Philipp Doberschütz, Oskar Becker, Malte Kritzer, Lena Weilguni und den Übungsleiterelfern Julia Merkel, Peres und Keno Mosolf bedanken. Sie sind eine großartige Stütze des Vereins und leben den Vereinsslogan „Ein Team -Unser Team“.
























