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Valentin Fleischle erkämpft Titel Nummer zwei

Bei den Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter dreizehn Jahren konnten sich in Pforzheim gleich zehn der dreizehn gestarteten Steinheimer Judoka unter den besten sieben platzieren. Die Jungs vom JudoTeam Steinheim waren damit der erfolgreichste Verein dieser Meisterschaften.
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Bei den Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter dreizehn Jahren konnten sich in Pforzheim gleich zehn der dreizehn gestarteten Steinheimer Judoka unter den besten sieben platzieren. Die Jungs vom JudoTeam Steinheim waren damit der erfolgreichste Verein dieser Meisterschaften.
Valentin Fleischle erkämpfte erneut einen Titel. Nachdem er vor vier Wochen die Meisterschaften eine Altersklasse höher gewinnen konnte, sicherte er sich nun auch bei den gleichaltrigen den Titel in der Klasse bis 43 Kilogramm. Mit drei Siegen zog er in das Finale ein. Im Endkampf holte der Murrer Valery Tscherkasski vom VfL Ulm nach wenigen Sekunden mit einer großen Innensichel von den Füßen und sicherte sich seinen zweiten Titel.
Die zweite Goldmedaille erkämpfte an diesem Tag Oskar Becker in der Klasse bis 55 Kilogramm für das JudoTeam. Auch Becker war mit drei Siegen ins Finale eingezogen. Zu Beginn des Kampfes geriet der Marbacher durch eine Kontertechnik in Rückstand, konnte aber mit einem Innenschenkelhüftwurf den Kampf noch drehen und sich den Titel gegen Quentin Kucharczyk vom JZ Heubach holen.
In der Klasse bis 34 Kilogramm startet Piet Morlok mit einem Sieg. In Runde zwei musste er eine Niederlage einstecken. Durch die Trostrunde zog er mit zwei weiteren Siegen in das kleine Finale ein. Bronzenes Edelmetall sicherte sich der Steinheimer gegen Matthias Narrain vom KSV Esslingen mit einem Schulterwurf.
Eine Klasse höher, bis 40 Kilogramm, schaffte es Tim Schneider auf das Podest. Schneider verlor seine Auftaktbegegnung und musste sich damit durch eine lange Trostrunde kämpfen. Vier Siege brauchte das Nachwuchstalent bis zum kleinen Finale und alle konnte er vorzeitig mit Wurf und anschließendem Haltegriff gewinnen. Den Sprung auf das Treppchen schaffte er mit dem Sieg gegen Lukas Volschezki vom TSV Freudenstadt durch Uchi-Mata – Innenschenkelhüftwurf.
Bis 40 Kilogramm konnten sich alle vier Steinheimer Judokämpfer unter den ersten sieben etablieren. Tim Kunkel kämpfte sich dabei am weitesten nach vorn und wurde Dritter. Fünfte wurden Peres Mosolf und Yann-Luca Vaca Reuter und Jacob Doberschütz wurde als Siebter ebenfalls geehrt.
Felix Eigen startete erstmals in der höheren Gewichtsklasse, bis 50 Kilogramm. Mit einem Sieg stand er bereits im Halbfinale. Dieses musste er leider knapp durch Kampfrichterentscheid gegen den späteren Sieger, Finn Ärlemalm vom KSV Esslingen, abgeben. Gegen Rayan Jemaa vom JZ Heubach sicherte er sich eine Bronzemedaille mit zwei starken Wurftechniken.
Julia Merkel war als einziges Mädchen vom JudoTeam an den Start gegangen. Im ersten Kampf unterlag sie nach Führung gegen Eljesa Bajra vom JS Haltingen konnte sich aber dann durch den erstmaligen Sieg gegen Dauerkontrahentin Hanna Widmann vom JZ Heubach die Silbermedaille erkämpfen.
Kein Sieg, aber viel Kultur

Für die Qualifikation zum Deutschen Jugendpokal in Senftenberg hatte es für die jungen u14-Judoka des JudoTeam Steinheim knapp nicht gereicht. Mit einem 5. Platz Ende Oktober in Heilbronn mussten sie sich leidvoll zufriedengeben. Aber sie beschlossen, das Beste daraus zu machen. So wurde kurzerhand ein Familien-Event zusammengestrickt, welches dann nicht nur die Judoka und Trainerin Trixi Kästle doch noch ins brandenburgische Senftenberg führte, sondern auch ihre Familien und Geschwister.
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Für die Qualifikation zum Deutschen Jugendpokal in Senftenberg hatte es für die jungen u14-Judoka des JudoTeam Steinheim knapp nicht gereicht. Mit einem 5. Platz Ende Oktober in Heilbronn mussten sie sich leidvoll zufriedengeben. Aber sie beschlossen, das Beste daraus zu machen. So wurde kurzerhand ein Familien-Event zusammengestrickt, welches dann nicht nur die Judoka und Trainerin Trixi Kästle doch noch ins brandenburgische Senftenberg führte, sondern auch ihre Familien und Geschwister.
Ihre Reise folgte den Spuren aktiver und stillgelegter Tagebaue, im Spreewald erkundeten die 36 Teilnehmer die Fließe rund um Naturhafen Raddusch, die diese Landschaft so reizvoll und einzigartig machen. Dass ihnen dabei manchmal ein eisiges Lüftchen um die Ohren pfiff – auf der Förderbrücke im Besucherbergwerk F60 und auch im Spreewaldkahn – konnte der guten Stimmung nichts anhaben.
Die geheimnisvolle Mühle in Schwarzkollm – dem Ort, der die Legende des Müllerburschen Krabat erzählt, wurde ebenso erkundet. Und das JudoTeam wäre kein Team, wenn nicht Groß und Klein sich die Müdigkeit beim Radschlagen und rasanten Spielen aus den Knochen geschüttelt hätten.
Die Judoka schrecken auch vor großem kulturellem Erbe nicht zurück: Ein Abstecher in das Residenzschloss und die Frauenkirche der sächsischen Landeshauptstadt Dresden gehörte dann ebenso dazu und ließ sie respektvoll und beeindruckt bestaunen, welche Schätze im Grünen Gewölbe und der Rüstkammer zusammengetragen und nun präsentiert werden und von vergangenen Zeiten erzählen – auch von Niederlagen, die mit Geschick verwandelt werden können.
Tagebau Welzow
F60
Spreewald
Schwarzkollm
Dresden
Kochen
Tim Kunkel wird souverän Württembergischer Landesmeister

Bei den Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter zwölf Jahren konnte Tim Kunkel vom JudoTeam Steinheim in Nürtingen den Titel in der Klasse bis 40 Kilogramm erkämpfen.
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Bei den Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter zwölf Jahren konnte Tim Kunkel vom JudoTeam Steinheim in Nürtingen den Titel in der Klasse bis 40 Kilogramm erkämpfen.
Kunkel startet fulminant in die Meisterschaft nach einem Freilos holte der Steinheimer in seinem Auftaktkampf Benedikt Pfann vom JV Nürtingen bereits nach acht Sekunden mit Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf) von den Füßen. Gegen den Backnanger Maximilian Lucantoni punktet er nach zwölf Sekunden mit einer großen Außensichel. Mit nur zwanzig Sekunden Kampfzeit stand Kunkel im Finale der für diese Altersklasse höchsten Meisterschaften.
Auch das Finale startet das Steinheimer Judotalent offensiv und brachte Kai Lange von der TSG Backnang nach zehn Sekunden zu Fall. Leider war der Uchi-Mata zu dynamisch, so dass sich Lange überschlug und wieder auf dem Bauch landete. Den Sieg erzielte Kunkel mit einer Wertung für einen Hüftfeger und einer weiteren Wertung für einen Fußfegewurf. Somit beendete er auch diesen Kampf vorzeitig und sicherte sich den Titel souverän.
Für das JudoTeam Steinheim gab es noch weitere Medaillen. Julia Merkel zog in der Klasse über 52 Kilogramm mit drei Siegen ins Finale ein. Dort stand sie Hanna Widmann vom JZ Heubach gegenüber. Beide Kontrahentinnen konnten im Lauf der Kampfzeit keine Wertung erzielen. Das Kampfgericht bewertete die Heubacher Sportlerin als die Aktivere und somit ging silbernes Edelmetall an die Kleinbottwarerin.
Die Jungs erkämpften weitere vier Bronzemedaillen. Piet Morlok in der Klasse bis 34 Kilogramm musste eine Auftaktniederlage wegstecken, konnte aber in der Trostrunde zweimal mit Schulterwurf punkten und stand damit im kleinen Finale. Bronzenes Edelmetall sicherte sich das Leichtgewicht mit einer Haltetechnik gegen den Lokalmatador Samuel Fritz. Eine Klasse höher (bis 37 Kilogram) waren zwei Steinheimer am Start, Tim Schneider und Ole Kunkel. Beide Steinheimer Judoka starteten mit einem Auftaktsieg. Schneider brauchte noch einen weiteren Sieg, um ins Halbfinale einzuziehen. Im Kampf um den Finaleinzug unterlagen beide ihren Gegnern und standen somit um die Kämpfe um Platz drei. Tim Schneider traf auf Sascha Ratz vom TSB Ravensburg und konnte bronzenes Edelmetall mit Uchi-Mata sichern. Kunkel erkämpfte sich die zweite Plakette gegen den Sindelfinger Osmani Mensur mit der gleichen Technik. Bronze Nummer vier erkämpfte Gustav Becker in der Klasse bis 43 Kilogramm. Der Marbacher startete etwas holprig in den Tag. Ein knapper Sieg im Auftaktkampf und eine Niederlage im Halbfinale. Nach Führung durch einen Hüftfeger musste er den Kampf durch einen Haltegriff noch abgeben. Im Kampf um Platz drei sicherte er sich den Podestplatz gegen Luis Gellert von der TSG Backnang mit einer Haltetechnik.
Im Anschluss an die Meisterschaften ging es für die Steinheimer Judojugend nach Esslingen zum Bundesligafinale. Dort sahen die Nachwuchskämpfer Judo der Extraklasse und konnten ihren Steffen Hoffmann anfeuern. Hoffmann steht seit vielen Jahren in der Bundesliga für den KSV Esslingen auf der Matte und ist bei seinem Heimatverein dem JudoTeam Steinheim als Trainer aktiv. Nach spannenden und heißen Kämpfen ging der Titel mit 8:6 an den TSV Abensberg.
Offene Baden-Württembergische Einzelmeisterschaften u15

Bei den Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter fünfzehn Jahren war das JudoTeam Steinheim Gastgeber von über 200 Judoka aus 44 Vereinen. In der Kirchberger Sporthalle konnten die Steinheimer Judoka auch sportlich überzeugen.
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Bei den Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend unter fünfzehn Jahren war das JudoTeam Steinheim Gastgeber von über 200 Judoka aus 44 Vereinen. In der Kirchberger Sporthalle konnten die Steinheimer Judoka auch sportlich überzeugen.
Valentin Fleischle erkämpfte sich den Titel in der Klasse bis 43 Kilogramm. Den ersten Kampf konnte er Lucas Hauch vom VfL Sindelfingen durch eine Bodentechnik für sich entscheiden. Auch gegen Philipp Loepthin vom JZ Heubach punktet er im Boden. Mit einer fulminanten Außensichel zog er gegen Valerie Tscherkassky vom VfL Ulm ins Finale ein. Im Endkampf siegte er vorzeitig gegen den Heubacher Sevalad Dudik und sicherte sich den damit den obersten Podestplatz. Für das JudoTeam Steinheim gab es noch jede Menge dritte Plätze, Joshua Hall (-34 kg), Jacob Doberschütz (-37 kg), Paul-Luis Vaca Reuter (-60 kg), Colin Rieg (-66 kg) und Dilay Yilmaz (-63 kg). Fünfter wurde Yann-Luca Vaca Reuter (-40 kg). Tim Kunkel und Felix Eigen erkämpften sich siebte Plätze.
Gesamtergebnisse
Ergebnisse weiblich
Ergebnisse männlich
Spannende Wettkämpfe und tolle Erfahrungen erlebten unsere Judokas beim Bundesfinale JtfO Judo 2019 in Berlin

Vom 22. bis 26. September fand das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in der Sportart Judo in Berlin statt. Für Baden Württemberg waren im Wettkampf III (Jahrgang 2004-2007) die Schüler des FSG am Start. Für die Mannschaft auf der Matte waren Julius Ziegner, Colin Rieg, PaulLuis Vaca Reuter, Malte Kritzer, Felix Eigen, Valentin Fleischle, Yann-Luca Vaca Reuter und Joshua Hall.
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Vom 22. bis 26. September fand das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in der Sportart Judo in Berlin statt. Für Baden Württemberg waren im Wettkampf III (Jahrgang 2004-2007) die Schüler des FSG am Start. Für die Mannschaft auf der Matte waren Julius Ziegner, Colin Rieg, PaulLuis Vaca Reuter, Malte Kritzer, Felix Eigen, Valentin Fleischle, Yann-Luca Vaca Reuter und Joshua Hall.
Am Sonntag starteten die acht Judokas und ihr Betreuer Dirk Schneider ihre Fahrt in Richtung Berlin. Bereits im Zug traf die Gruppe auf viele andere Mannschaften, die ebenfalls zum Bundesfinale unterwegs waren. Um 18 Uhr stand dann bereits die erste Herausforderung an, das Wiegen. Da alle Kämpfer ihr Gewicht hatten, blieb noch genug Zeit, die bekanntesten Sehenswürdigkeiten zu besichtigt. Besonders das Brandenburger Tor war beeindruckend und hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Am Montag begann der Tag schon sehr früh, da im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums von JtfO eine Eröffnungsfeier im Olympiastadion auf dem Programm stand. Dabei durften unsere Jungs mit den anderen Vertretern aus Ba-Wü gemeinsam ins Stadion einlaufen und den Flair des Olympiastadions genießen. Da unser Wettkampf bereits um 13 Uhr angesetzt war, blieb leider kaum Zeit, das restliche Programm zu genießen.
Der erste Kampf konnte gleich erfolgreich gestaltet werden. Mit 3:2 gewannen die FSGler gegen die Vertreter der Gesamtschule Bremen-Ost. Im zweiten Kampf gegen das Landesgymnasium für Sport Leipzig aus Sachsen, konnten unsere Judokas beim 0:5 zwar keine Punkte sammeln, dafür aber hochklassige Wettkampferfahrung sammeln. Im letzten Kampf gegen das Heinrich Heine Gymnasium aus Kaiserslautern ging es dadurch im direkten Duell um den Einzug ins Viertelfinale. Nachdem die unteren Gewichtsklassen eine 2:1 Führung erkämpfen konnten, fehlte nur noch ein Sieg aus den letzten beiden Kämpfen. Leider waren an diesem Tag die Gegner einen Tick stärker, sodass der Kampf gegen Rheinland Pfalz knapp mit 2:3 verloren wurde. Das hatte zur Folge, dass wir am Dienstag um die Plätze 9-16 kämpfen mussten. An diesem Abend ließ es die Mannschaft ruhig angehen und versuchte sich durch die Besichtigung der East Side Gallery und der Mercedes Benz Arena etwas abzulenken.


Der Finaltag startete diesmal pünktlich um 10 Uhr mit dem Kampf gegen die Bertolt Brecht Schule aus Nürnberg. Trotz einer soliden und konzentrierten Leistung, musste sich das Team wieder hauchdünn mit 2:3 geschlagen geben. In den folgenden Platzierungskämpfen gegen die Christopherusschule aus Elze in Niedersachsen und gegen das Goethe Gymnasium aus Kassel zeigten die Jungs eine tolle Moral und konnten die Matte jeweils als Sieger verlassen. Dadurch erreichte die FSG-Mannschaft am Ende den 11. Platz. Damit beendete unsere sehr junge Mannschaft einen tollen Wettkampftag mit zwei Siegen und deutete bereits an, dass in den nächsten Jahren noch mehr möglich sein kann. Am Mittwoch stand dann noch der Ergänzungswettkampf „Mixed-Team“ auf dem Programm. Dabei starteten unsere Jungen gemeinsam mit den Mädchen vom Gymnasium Rutesheim als Team BaWü. Im ersten Kampf gegen Berlin war für unser Team nichts zu holen. Trotz starker Leistungen auf der Matte, ging der Kampf mit 0:6 verloren. Im anschließenden Kampf gegen die Vertreter aus Hessen, lief es zu Beginn sehr gut. Schnell konnte eine 3:1 Führung erkämpft werden. In der offenen Gewichtsklasse war dann allerdings kein Sieg mehr möglich. Durch das Unentschieden entschied sich die Qualifikation fürs Viertelfinale im Kampf zwischen Berlin und Hessen. Da Berlin seine
Mannschaft etwas umstellte, gelang Hessen ein 1:5, wodurch unser Team wieder in die Platzierungskämpfe um Platz 9 musste. In den Kämpfen gegen Niedersachsen und Nordrhein Westfalen hatte das Team dann keinerlei Probleme und sicherte sich mit zwei Siegen den neunten Platz im Gesamtklassement. Am Abend stand dann noch die Abschlussveranstaltung in der MaxSchmeling-Halle auf dem Programm, die einen tollen Abschluss unserer Berlinfahrt darstellte.
Insgesamt erlebte das FSG-Judoteam in Berlin erlebnisreiche und aufregende Tage und konnte hochklassige Wettkampferfahrung sammeln. Das Ziel, sich in diesem Schuljahr erneut für das Finale zu qualifizieren, wurde durch die gesammelten Erfahrungen zusätzlich gefestigt.
Medaillen auf internationaler Ebene

Beim traditionellen internationalen Glaspalastturnier war der Nachwuchs vom JudoTeam Steinheim in Sindelfingen erfolgreich. Über 1300 Judoka aus sechszehn Nationen waren in die Daimlerstadt angereist.
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Beim traditionellen internationalen Glaspalastturnier war der Nachwuchs vom JudoTeam Steinheim in Sindelfingen erfolgreich. Über 1300 Judoka aus sechszehn Nationen waren in die Daimlerstadt angereist.
Am ersten Wettkampftag konnten Gustav Becker und Keno Mosolf in der Altersklasse unter elf Jahren Silber und bronzenes Edelmetall in der Klasse bis 43 Kilogramm erkämpfen. An Tag zwei konnten die unter dreizehnjährigen Podestplätze erkämpfen. In der Klasse bis 37 Kilogramm gingen gleich fünf Steinheimer ins Rennen und letztendlich konnte sich einer durchsetzen. Yann-Luca Vaca Reuter sicherte sich in einem Teilnehmerfeld von 34 Kämpfern den Sieg. Der Steinheimer ging dabei in der Vorrunde gleich dreimal vorzeitig als Sieger von der Matte. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale punktet Vaca Reuter gleich zu Anfang gegen Alexander Bürger vom TSV Abensberg mit seiner Spezialtechnik, dem Schulterwurf und konnte die Führung bis Kampfende halten. Mit einem schnellen Schulterwurf zog er gegen Lelte Tolsma aus den Niederlanden nach fünfzehn Sekunden ins Finale ein. Im Finale kam er gegen den Franzosen Nathan Dietemann mit der gleichen Technik zum Erfolg und stand damit auf dem obersten Treppchen. Oskar Becker brauchte in der Klasse bis 50 Kilogramm keine Minute, um sich ins Finale zu kämpfen. Becker siegte in den drei Vorrundenkämpfen mit seiner Spezialtechnik Uchi-Mata, dem Innenschenkelhüftwurf. Im Endkampf zeigte sich Alexander Margolin noch zu stark. Mit einer Kontertechnik verwies er Becker auf Platz zwei. Drei vorzeitige Siege brachten Tim Kunkel in der Klasse bis 40 Kilogramm ins Halbfinale. Dabei war der Steinheimer ebenfalls mit Uchi-Mata erfolgreich. Im Halbfinale hatte Kunkel noch keine Chance gegen den Hamburger Daniel Ott und musste sich mit dem kleinen Finale zufrieden geben. Dort sicherte er sich Bronze gegen Nico Mauermann vorzeitig mit einem fulminanten Uchi-Mata. Das Podest für das JudoTeam Steinheim machte Valentin Fleischle mit seiner Bronzemedaille in der Klasse bis 40 Kilogramm voll. Fleischle musste nach seiner Auftaktniederlage gegen den späteren Finalisten, Ondrej Jezek aus Tschechien, den langen Weg durch die Trostrunde nehmen. Mit fünf vorzeitigen Siegen zog er ins kleine Finale ein und siegte dabei immer vor Ablauf der ersten Kampfminute. Bronze sicherte er sich mit einem Hüftwurf gegen den Münchner Rufus Barske. Mit einem siebten Platz kämpfte sich Felix Eigen ins Vorderfeld der Klasse bis 46 Kilogramm. Alle anderen Steinheimer Judoka präsentierten sich ebenfalls in guter Kämpferlaune, machten aber noch zu große und teilweise unnötige Fehler, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen.
Europapark Rust & Sportjugendförderpreis

Am Freitag am frühen Nachmittag starteten wir mit vier Betreuern und 23 Kindern und Jugendlichen in Richtung Freiburg. Unser Ziel war der Europapark Rust. Nachdem wir auf dem Campingplatz angekommen waren, wurden die Zelte aufgebaut und eingeräumt, bevor es endlich in die Pizzeria und dann auf den Spielplatz ging.
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Am Freitag am frühen Nachmittag starteten wir mit vier Betreuern und 23 Kindern und Jugendlichen in Richtung Freiburg. Unser Ziel war der Europapark Rust. Nachdem wir auf dem Campingplatz angekommen waren, wurden die Zelte aufgebaut und eingeräumt, bevor es endlich in die Pizzeria und dann auf den Spielplatz ging.
Am Samstag Morgen war es dann endlich soweit – das JudoTeam Steinheim wurde beim Lotto Sportjugend-Förderpreis mit einem mit 500 Euro dotierten Anerkennungspreis für die Aktion „Judo – mit Sicherheit starke Kids“ ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1998 im zweijährigen Turnus und in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium sowie der Baden-Württembergischen Sportjugend im Landessportverband vergeben.
Anschließend konnten alle den Europapark erkunden und die Achterbahnen „abfahren“. Abends stand ein Besuch im Saloon mit Spare Ribs, Chicken Wings und Mais auf dem Programm. Spät am Abend krochen alle in die Zelte und ein aufregender Tag ging zu Ende.
Nach einem Sonntagsfrühstück auf dem Campingplatz wurden die Zelte abgebaut, getrocknet und verpackt und alle fuhren müde aber glücklich wieder gen Steinheim.
Rieg erkämpft bronzenes Edelmetall im Judo

Bei den Süddeutschen Einzelmeisterschaften der Jugend unter fünfzehn Jahren erkämpfte sich Colin Rieg vom JudoTeam Steinheim einen Podestplatz. Als Drittplatzierter der Württembergischen Einzelmeisterschaften war Rieg in die Goldstadt angereist.
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Bei den Süddeutschen Einzelmeisterschaften der Jugend unter fünfzehn Jahren erkämpfte sich Colin Rieg vom JudoTeam Steinheim einen Podestplatz. Als Drittplatzierter der Württembergischen Einzelmeisterschaften war Rieg in die Goldstadt angereist.
Nach einem Freilos startete Rieg mit einem Sieg gegen Jan Wiswesser vom BC Offenburg mit einer Kontertechnik und war damit schin im Halbfinale. Dort musste er den Kampf an den Stuttgarter Ben-Niklas Raab abgeben. Nach schneller Führung setzte Steinheims Judokämpfer eine Kontertechnik nicht stark genug an und hat dann selbst das Nachsehen. Im Kampf und Bronze lies Rieg nichts mehr anbrennen. E sicherte sich die Medaille mit einer großen Außensichel und anschließendem Haltegriff gegen den bayrischen Kämpfer Samuel Wiesmann. Das JudoTeam Steinheim war bei diesen Süddeutschen noch mit drei weiteren Sportlern vertreten. Die drei Youngsters hatten eine Woche zuvor bei den Württembergischen Einzelmeisterschaften mit der Qualifikation zur Gruppenmeisterschaft überrascht. Als jüngste Jahrgänge konnte man nicht damit rechnen, dass sie sich gegen die teilweise zwei Jahre ältere Konkurrenz durchsetzen würden. Felix Eigen qualifizierte sich mit Platz drei, Valentin Fleischle und Yann-Luca Vaca Reuter jeweils mit fünften Plätzen. In Pforzheim verkauften sich die Elfjährigen sehr gut. Das Trio musste nach der Setzliste jeweils im ersten Kampf gegen die badischen Vizemeister antreten. Vaca-Reuter und Fleischle machten dabei starke Kämpfe und konnten als Sieger von der Matte gehen. In Runde zwei trafen sie beide auf die Württembergischen Meister. Fleischle musste seinen Kampf gegen den zwei Jahre älteren Eric Höllering vom KSV Esslingen erst nach der Kampfzeitverlängerung durch Kampfrichterentscheid abgeben und Vaca-Reuter unterlag Leon Koch vom VfL Sindelfingen mit Schulterwurf. In der Trostrunde erkämpften beide noch einen Sieg und beendeten die Meisterschaft nach einer weiteren Niederlage mit einem sehr guten siebten Platz. Für Felix Eigen war die Konkurrenz in der Klasse bis 46 Kilogramm körperlich noch zu überlegen und er musste nach gutem Kampfeinsatz seine beiden Begegnungen abgeben.
Bilder Süddeutsche Einzelmeisterschaften
Bilder Nordwürttembergische Einzelmeisterschaften
Ferientrainingscamp Schwarzwald

Die Ferien nutze die Judojugend vom JudoTeam Steinheim gemeinsam mit dem JZ Heubach für ein paar Trainingstage am Bundesleistungszentrum auf dem Herzogenhorn. Für die Kinder war es eine ganz besondere Trainingsstätte. Nicht nur, weil es das Leistungszentrum in der wunderschönen Natur liegt, sondern weil sich hier regelmäßig auch die Kaderathleten und -athletinnen der ARGE Judo Baden-Württemberg auf ihre Wettkampfhöhepunkte vorbereiten.
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Die Ferien nutze die Judojugend vom JudoTeam Steinheim gemeinsam mit dem JZ Heubach für ein paar Trainingstage am Bundesleistungszentrum auf dem Herzogenhorn. Für die Kinder war es eine ganz besondere Trainingsstätte. Nicht nur, weil es das Leistungszentrum in der wunderschönen Natur liegt, sondern weil sich hier regelmäßig auch die Kaderathleten und -athletinnen der ARGE Judo Baden-Württemberg auf ihre Wettkampfhöhepunkte vorbereiten.
An zwei bis drei Trainingseinheiten pro Tag feilten die Judokids an ihren Judotechniken und stärkten ihre Kondition mit Läufen auf den Gipfel des Herzogenhorns. Dort wurden sie mit einem Ausblick auf das Schweizer Alpenpanorama belohnt. Am Ende des Lehrgangs konnten die Kinder noch erfolgreich die Prüfung zum 4. Kyu, dem orange-grünen Gürtel, ablegen.An zwei bis drei Trainingseinheiten pro Tag feilten die Judokids an ihren Judotechniken und stärkten ihre Kondition mit Läufen auf den Gipfel des Herzogenhorns. Dort wurden sie mit einem Ausblick auf das Schweizer Alpenpanorama belohnt. Am Ende des Lehrgangs konnten die Kinder noch erfolgreich die Prüfung zum 4. Kyu, dem orange-grünen Gürtel, ablegen.
Ergebnisse Osterhasen-Cup und Gürtelfarbenturnier
Hier die Ergebnisse der zwei Turniere vom Wochenende, an denen insgesamt über 600 Judoka teilgenommen haben.
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Hier die Ergebnisse der zwei Turniere vom Wochenende, an denen insgesamt über 600 Judoka teilgenommen haben.





























































































































































































