| Judo in Steinheim · Trainingsstätte · Trainerin · Trainingszeiten |
| »Lebenslauf« Artikel im Journal der Ludwigsburger Kreiszeitung, Ausgabe Januar 2007 2004 Gründung in Steinheim an der Murr Das JudoTeam Steinheim wurde 2004 gegründet und gehört
in-zwischen zu den erfolgreichsten deutschen Judo-Vereinen im Jugendbereich.
Mittlerweile hat der Verein ca. 120 Mitglieder – zum überwiegenden
Teil sind dies Kinder und Jugendliche.
Ein
Sport, der den Körper und den Charakter stärkt Steinheim – (pat) Steinheim gilt als Tischtennis- und Handballhochburg. Heimlich, still und leise hat sich aber noch ein ganz anderer Verein einen Namen in der Sportwelt gemacht: das JudoTeam Steinheim. Die Judokas sind nicht nur sportlich aktiv, sondern beeindrucken auch – etwa beim Einsatz für eine eigene Halle – mit viel ehrenamtlichem Engagement. »Innerhalb
weniger Jahre sind wir einer der stärksten Judovereine im Jugendbereich
in Baden-Württemberg geworden«, erzählt Thomas Walter,
stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, stolz. Dabei hat
alles im Kleinen angefangen. 1997 bot Trainerin Beatrix Kästle in
einem Fitnessstudio in Steinheim zunächst zwei Kurse an. Sie macht
Judo schon von Kindesbeinen an und erwarb mit 16 Jahren die erste Trainerlizenz.
Heute besitzt sie die Trainer-A-Lizenz. Dank ihrer Kompetenz und ihres
Engagements fanden immer mehr Kinder zum Judo. »Es hat sich herumgesprochen,
dass Judo mehrere Trainingsaspekte beinhaltet«, weiß Walter. Vor einigen Jahren nahm das JudoTeam an den ersten Wettkämpfen teil und rollte aus dem Nichts das Feld kurzerhand von hinten auf. Im vergangenen Jahr wurden die 12- bis 13-jährigen Jungen Süddeutsche Meister, dieses Jahr wurden die Mädchen Dritter bei den Süddeutschen und in den Einzelkämpfen gab es vier Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille. »Damit waren wir der erfolgreichste süddeutsche Verein«, weiß Walter. Ein wesentlicher
Grundstein für den Erfolg wurde bereits vor zwei Jahren gelegt: da
koppelte sich das JudoTeam vom Fitnessstudio ab, mietete eine Fabrikhalle
an und baute diese zur Judo-Sporthalle um. »Als wir die Halle mieteten,
war sie schmutzig, dunkel und ungemütlich.« Mit vereinten Kräften
machten sich die Mitglieder daran, sie umzubauen. Sie zogen eine Decke
ein, isolierten die ganze Halle, strichen. Innerhalb eines halben Jahres
konnten die Aktiven bereits darin Sport treiben. Ein Ende des Umbaus ist
aber auch heute noch nicht in Sicht: Eine zweite Umkleidekabine fehlt
noch, die Dusche ist auch noch nicht ganz fertig. Auch von einem Sportboden
und neuen Fenstern träumen die Mitglieder. »Bis jetzt haben
wir die Matten auf dem nackten Betonboden.« Eine Aufenthaltsecke
mit Teeküche ist ebenso angedacht. »Das Training ist bei den
älteren Kindern sehr zeitintensiv, deshalb wollen wir in Zukunft
auch eine Hausaufgabenbetreuung anbieten.« »Unteres
Bottwartal« |