| 13. Juni 2010 Steinheimer Judoka sammeln Medaillen auf internationalem Parkett |
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Beim Internationalen Messe-Cup der Jugend u15 und beim ega-Pokal der Jugend u13 waren in Erfurt fast 1000 Judoka aus acht Nationen und aus der ganzen Bundesrepublik am Start. Das JudoTeam Steinheim konnte an den zwei Tagen fünf Medaillen erkämpfen. Bei der Jugend unter 15 Jahren war der Messe-Cup das dritte und letzte Sichtungsturnier des Deutschen Judo-Bundes. Simon Lay und Maila Sommer konnten erneut Medaillen erkämpfen, beide sicherten sich die Bronzemedaille in ihren Klassen. Die Steinheimer des jüngsten Jahrganges konnten sich auch schon gut platzieren. Catrin Schopper wurde Fünfte, Juliane Walter belegte den fünften Platz und Nicolai Krebs wurde Neunter. Simon Lay (-43 kg) startet mit einem schnellen Sieg gegen Zelimkhan Gekaev aus Sachsen-Anhalt. Gegen Jay Hsia vom holländischen Nationalteam tat er sich etwas schwerer, konnte aber er in der Kampfzeitverlängerung einen Schulterwurfansatz kontern und stand damit im Poolfinale. Mit einem Sieg gegen Finn Bittscheidt vom Landeskader NRW durch eine große Außensichel stand der im Halbfinale. Gegen den Holländer Roy Koffijberg gestaltete er das Kampfgeschehen, wurde aber in der Verlängerung mit einem Fußfegewurf auf die Matte befördert. Im kleinen Finale sicherte er sich nach wenigen Sekunden gegen Ron Koen aus Israel die Bronzemedaille mit einer Selbstfalltechnik. Maila Sommer (-40 kg) hatte zum Anfang mit Nathalie Passon aus NRW gleich eine starke Gegnerin. In der Verlänergung, dem Golden Score, kam sie mit einer Fußtechnik zum Erfolg. Die Berlinerin Nathaly Ghandour kam sie mit Innenschenkelhüftwurf zum Erfolg. Ins Halbfinale kam sie dann durch einem Sieg gegen Jessica Kirschnok aus Karlsruhe mit Hüftwurf und Haltegriff. Gegen die Nationalkämpferin aus Holland, Géneviéve Bogers, fand sie kein Konzept und unterlag durch Schulterwurf. Im Kampf um Platz drei sicherte sie sich die Bronzemedaille mit einer fulminanten großen Außensichel gegen Miriam Schneider aus NRW. Am zweiten Tag startet die jüngste Sommer bei ega-Poakal. Leandra sicherte sich den Turniersieg in der Klasse bis 40 kg. Lena-Sophie Rehn wurde bis 36 kg Zweite und Marvin Kurz belegte in der Klasse bis 40 kg einen dritten Patz. Leandra Sommer sicherte sich in allen fünf Kämpfen den Sieg mit ihren Spezialtechniken O-Uchi-Gari (Innensichel) und Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf). Lena-Sophie Rehn zwang ihre erste Gegnerin mit Armhebel zur Aufgabe, danach holte sie drei Konkurrentinnen mit schönen Fegewürfen von den Füßen. Im Finale unterlag sie dann der Berlinerin Jolein Schramm. Marvin Kurz sicherte sich die ersten beiden Kämpfe mit O-Uchi-Gari und Uchi-Mata. Gegen den Tschechen Kristian Renis durch eine Kontertechniken. In der Trostrunde erkämpfte er sich mit drei weiteren Siegen die Bronzemedaille.
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