| 07. März 2010 Doppelbronze für Sommer-Schwestern bei den Deutschen |
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Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend unter siebzehn Jahren erkämpfte Alessa Sommer die Bronzemedaille in der Klasse bis 48 Kilogramm. Ihr erst dreizehnjährige Schwester Maila machte es der Sechzehnjährigen nach und sicherte sich gleiches Edelmetall in der Klasse bis 40 Kilogramm. Steinheims Judoka freuten sich über die beiden Medaillen bei den höchsten nationalen Meisterschaften, die erstmals in der Ringarena am Nürburgring ausgetragen wurden. Sechs Judoka vom JudoTeam Steinheim waren an den Start gegangen und alle hatten Chancen sich in Medaillennähe zu kämpfen, doch leider läuft nicht immer alles optimal. Maila Sommer hatte als Youngster einen guten Einstand bei ihren ersten Meisterschaften auf nationaler Ebene. Mit drei vorzeitigen Siegen über Anika Mayer von der PSG Brandenburg, Anna Sophia Wispel vom Erfurter Judoclub und Darleen Sturm vom JC 66 Bottrop stand sie im Halbfinale. Dort wurde sie von Merle Grigo vom Landesverband Nordrhein-Westfalen gestoppt. Im Kampf um Platz drei traf sie erneut auf die Erfurterin Wispel und sicherte sich glücklich mit mehreren Wertungen die Bronzemedaille. Alessa Sommer galt als Favoritin in ihrer Klasse. Die Kämpfe bis zum Finaleinzug liefen auch ohne Probleme. Gegen Claire Seidel aus Niedersachsen, Shirley Berns vom TSV Bayer 04 Leverkusen und deren Vereinskameradin Isabel Dietmannsperger nutze sie ihre Stärke - den Übergang zum Boden. Nach Wurfansätzen arbeitet sie Haltetechniken heraus, die dann vorzeitig zum Erfolg führten. Den Finaleinzug verpasste sie gegen Theresa Stoll vom TSV München Großhadern. Über die Hälfte der Kampfzeit dominierte Sommer und setzte ihre Gegnerin unter Druck; leider ließ sie sich von einer große Außensichel überraschen. Im kleinen Finale traf sie erneut auf Shirley Berns und sicherte sich den dritten Platz wiederum souverän mit ihrer Bodentechnik. In der gleichen Klasse erkämpfte sich Larissa Wörner einen siebten Platz. Wörner siegte über Jennifer Vogel vom UJKC Potsdam und wurde danach von der Neumünsterin Jachita Dzavbatyrova mit einem Hüftfeger in die Trostrunde geschickt. Nach drei Siegen traf sie dort wiederum auf Vogel. Am Anfang ließ sie sich von einem Schulterwurf überraschen, schaffte aber während der Kampfzeit den Ausgleich. Trotz optischen Vorteils im Kampfverlauf musste sie dann die entscheidende Wertung an die Potsdamerin abgeben. Am Ende stand für Wörner Platz sieben auf dem Papier. In der Klasse bis 52 Kilogramm zählte Rebecca Bräuninger zu den Medaillenkandidatinnen. Mit dieser Rolle kam die Vierzehnjährige nicht zurecht. Die körperliche Verfassung stimmte, aber der Kopf spielte nicht mit. Im ersten Kampf musste sie gegen Shari Streich vom Budokan Lübeck eine mittlere Wertung in Kauf nehmen und kassierte zudem noch zwei Bestrafungen. Einen Hoffnungsschimmer gab es nach einem schnellen Sieg in der Trostrunde gegen Janina Hofäcker vom JSV Speyer. Aber das Aus kam schon im nächsten Kampf; gegen Katinka Wittekindt aus Niedersachsen hatte sie bisher immer gewonnen und auch diesmal ging sie in Führung, doch dann ließ sie sich von einer großen Innensichel überraschen. Guido Kramer startetet, zwei Klassen höher als im letzten Jahr, in der Klasse bis 50 Kilogramm. Diese Klasse war für den Vizemeister des letzten Jahres eine neue Herausforderung. Im ersten Kampf siegte er gegen den Braunschweiger Frederik Jäde. Im nächsten Kampf wurde der Steinheimer von Andreas Bardin vom JC Leipzig durch eine Kontertechnik aus der Hauptrunde geworfen. In der Trostrunde gelang Kramer nur noch ein Sieg und dies bedeutet das vorzeitige Aus. Für Simon Lay waren es ebenfalls die ersten Deutschen Meisterschaften. In der Klasse bis 43 Kilogramm zog er schon zu Beginn den Kürzeren. Gegen Felix Edling konnte er sich noch nicht durchsetzten. Drei Siege in der Trostrunde gegen die Berliner Daniel Marmulla und Nicolas Hübner sowie über Florian Bärtl vom PSV Weimar brachten ihn ein Stück weiter. Nach einem guten Kampf wurde er von Bastian Bauer aus Chemnitz durch eine Kontertechnik in seiner Aufholjagd gestoppt. Der Dreizehnjährige konnte sich aber letztendlich noch über den siebten Platz freuen. |