| 24. Mai 2009 Wien ist allemal eine Reise wert |
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Anfang der Pfingstferien machten sich die Steinheimer Judoka auf nach Wien. An zwei Tagen wurde dort in vier Altersklassen gekämpft, dabei waren fast 700 Judoka aus zwölf Nationen am Start. Vereine aus ganz Europa waren vertreten - die Kämpferinnen und Kämpfer kamen aus Italien, Großbritannien, Bulgarien, Weißrussland und Polen, um nur einige zu nennen. Vor allem für die jüngsten Judoka galt es, erste internationale Wettkampfluft zu schnuppern und dabei erzielten sie schon ganz ordentliche Ergebnisse. Für die älteren war es ein reiner Trainingswettkampf, wobei nicht das zählbare Ergebnis im Vordergrund stand, sondern die Entwicklung einzelner Judotechniken. In der Altersklasse unter dreizehn Jahren erkämpfte sich Annika Bräuninger den Turniersieg. Zweite Plätze gingen an Jana Scheffold, Leandra Sommer, Juliane Walter und Leander Audehm. Platz drei belegte Lena-Sophie Rehn und Fünfter wurde Nicolai Krebs in einer sehr stark besetzten Klasse. Die Judoka des Jahrgang 1995 hatten die Möglichkeit eines Doppelstarts. Am Samstag kämpften sie in der höheren Altersklasse u17 und sonntags dann bei den unter Fünfzehnjährigen. Larissa Wörner wurde an beiden Tagen mit dem Turniersieg belohnt. Rebecca Bräuninger verpasste bei den älteren den Turniersieg holte sich diesen aber dann souverän am Sonntag. Peter Brück kämpfte ein gutes Turnier und sicherte sich einen siebten und einen dritten Platz. Für Norman Kästle war das Turnier nach zwei Siegen schon am ersten Tag vorbei. Kästle musste verletzt aus dem Kampfgeschehen ausscheiden und sich mit einem fünften Platz zufrieden geben. In der u15 sicherte sich Maila Sommer den ersten Platz und Simon Lay erkämpfte sich einen dritten Platz. Bei den Junioren erkämpfte sich Carina Sommer den zweiten Platz. Sebastian Wörner und Jonas Schenk blieben leider in ihren Altersklassen ohne eine vordere Platzierung. In der Vereinswertung schaffte es das JudoTeam Steinheim auf einen beachtlichen fünften Platz. Nicht nur sportlich war Wien eine Reise wert. Die wettkampffreie Zeit nutzen die Judoka zur Besichtigung der Wiener Innenstadt, einen Praterbesuch mit einer Riesenradfahrt eingeschlossen und einem abendlichen Spaziergang im Park von Schloss Schönbrunn. |