| 04. April 2009 Doppelgold bei Sichtungsturnier für Steinheimer Judoka |
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Beim ersten von drei Sichtungsturnieren des Deutschen Judo-Bundes erkämpften Guido Kramer (bis 46 Kilogramm) und Rebecca Bräuninger (bis 52 Kilogramm) vom JudoTeam Steinheim die Goldmedaillen. Simon Lay (bis 37 Kilogramm) und Larissa Wörner (bis 44 Kilogramm) sicherten sich einen dritten Platz. 284 Jungen und 171 Mädchen der Jugend unter fünfzehn Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet kämpften an zwei Tagen in Backnang um sich beim Deutschen Judo-Bund zu empfehlen. In einem Teilnehmerfeld von 44 Judoka setzte sich Guido Kramer durch - nach zwei vorzeitigen Siegen gegen Patrick Schmidt aus Bayern und dem Reutlinger Lars Leimig siegte er gegen John Vit vom Nordrhein-Westfälischen Judoverband mit zwei mittleren Wertungen. In das Finale zog er durch einen Arbeitssieg über den Fellbacher Janis Pollak ein. Nach wenigen Sekunden sicherte er sich dort die Goldmedaille gegen den Karlsruher Roman Kayser durch einen große Außensichel. Simon Lay siegte gegen Paul Barthel vom Judoverband Hessen und Paul Ferstel aus Bayern. Im Kampf um den Finaleinzug lieferte er sich einen harten Kampf mit dem Chemnitzer Bastian Bauer. Am Ende hatte Bauer mehr Wertungen auf der Tafel. Im Kampf um Bronze traf Lay erneut auf Barthel. Mit einer großen Innensichel sicherte sich Lay den dritten Platz. Jonas Schenk erkämpfte zwei schöne Siege bis 40 Kilogramm,
schied aber durch zwei unnötige Niederlagen aus dem Turnier aus.
Rebecca Bräuninger wurde ihrer Favoritenrolle in der Klasse bis 52 Kilogramm gerecht. Mit ihrer Spezialtechnik, dem Innenschenkelhüftwurf, setzte sie sich gegen Nadine Grünauer aus Bayern, Dagmar Götz aus NRW und Luca Hasenfeld aus Hessen durch. Im Halbfinale gelang ihr ein Arbeitssieg gegen Charlotte Gruber aus NRW. Keine Kämpferin konnte eine Wertung erzielen und nach der Kampfzeitverlängerung entschieden die Kampfrichter mit zwei zu eins Stimmen für Bräuninger. Im Finale traf das Steinheimer Talent auf Verbandspartnerin Julia Knosp vom VfL Sindelfingen. Bräuninger konnte den Kampf über weite Strecken bestimmen und erzielte die entscheidende Wertung für einen Innenschenkelhüftwurf. Einen guten Wettkampf machte auch Larissa Wörner in der Klasse bis 44 Kilogramm. Nach drei Siegen gegen die Hamburgerin Annika Reinke, Sara Broß aus Bayern und Janina Hofäcker aus der Pfalz stand sie im Kampf um den Finaleinzug. Dort hatte sie gegen Sibel Turhahn aus NRW das Nachsehen. Ein Wurfansatz von Wörner wurde von der Gegnerin gekontert und somit stand Wörner im kleinen Finale. Im Kampf um Platz drei schaffte sie einen Sieg gegen Leonie Grebe aus Hessen in der Kampfzeitverlängerung durch einen Haltegriff. Maila Sommer, bis 36 Kilogramm, blieb hinter den Erwartungen zurück. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen war das Turnier für sie früh vorbei. |