| Bei den Nordwürttembergischen Einzelmeisterschaften
der Jugend unter siebzehn Jahren in Tübingen blieb kein Steinheimer
Judoka auf der Strecke. Krankheitsbedingt konnten nicht alle Judoka vom
JudoTeam Steinheim an der Qualifikation zu den Württembergischen
Einzelmeisterschaften teilnehmen, aber die anderen zehn Starter erkämpften
sich mindestens einen Platz unter den ersten sieben.
Nur einen Gegner hatte Jonas Schenk in der Klasse bis 40 kg. Nach
anfänglichem Wertungsrückstand konnte er seinen Backnanger Konkurrenten
Joschka Zettler mit Haltegriff besiegen.
Guido Kramer zeigte sich in Bestform. In der Klasse bis 43 kg dominierte
er im Teilnehmerfeld. Alle vier Vorrundenkämpfe beendete das Steinheimer
Judotalent vorzeitig, wobei er zeigte, dass er im Bodenkampf mächtig
zugelegt hat. Auch im Finale siegte er mit einer Bodentechnik. Mit einem
Armhebel zwang er Andreas Geller vom JZ Heubach zur Aufgabe.
Anil-Kaan Bozkurt hatte an diesem Tag noch keine gleichwertigen Gegner.
In der Klasse bis 90 kg verließ er zweimal nach wenigen Sekunden
als Sieger die Matte.
Larissa Wörner kämpfte ihre drei Vorrundenkämpfe in der
Klasse bis 40 kg überlegen. Im letzten Kampf tat sie sich gegen
Hanna Fischer vom TSV Leinfelden anfangs schwer konnte sie aber in
der letzten Minute noch mit Armhebel zur Aufgabe zwingen.
Im Sekundentakt siegte an diesem Tag Rebecca Bräuninger in der Klasse
bis 48 kg. Alle drei Begegnungen entschied sie souverän für
sich.
Stephanie Aschenbrenner setzte sich gesundheitlich angeschlagen in der
Klasse bis 52 kg durch. Nach drei Vorrundensiegen traf sie im Finale
erneut auf Knosp vom VfL Sindelfingen. Im ersten Kampf gewann sie
klar gegen die Sindelfingerin. Das Finale fiel mit 2:1-Kampfrichterentscheid
für Aschenbrenner nach Verlängerung knapper aus.
Sebastian Wörner musste sich an diesem Tag zwei Mal dem Sindelfinger
Patrick Widmann geschlagen geben. Das erste Mal zog er in der Vorrunde,
bis 46 kg, den kürzeren und nach drei Siegen traf er im Finale
erneut auf den Sindelfinger. Letztendlich konnte er sich aber über
Silber freuen.
Etwas enttäuschend war an diesem Tag der Auftritt von Max Schenk.
Schenk hatte sich etwas mehr vorgenommen, agierte aber zu einseitig und
brav. Nach einem Sieg und zwei Niederlagen kam er auf Platz fünf
in der Klasse bis 73 kg.
Überraschend war der Auftritt von Norman Kästle, für den
es als jüngster Jahrgang in der Klasse bis 55 kg sehr schwer
werden würde. Eine Auftaktniederlage gegen in einer der teilnehmerstärksten
Gewichtsklassen brachte ihn früh in die Trostrunde. Dort gelangen
ihm zwei vorzeitige Siege und einen Arbeitssieg gegen Magnus Kaffenberger
von der TSG Backnang - in der Kampfzeitverlängerung durch Schulterwurf.
Anschließend traf er erneut auf den Gegner von der ersten Begegnung,
den zwei Jahre älteren Fellbacher Papaccio und zog erneut den Kürzeren.
Am Ende stand Platz sieben und die damit verbundene Qualifikation zu Buche.
Ebenfalls Siebter wurde Lorenz Kramer. Nach einem verschlafen Auftaktkampf
gegen Marc Lehnert vom JZ Heubach, gelangen ihm zwei Siege gegen
die Backnanger Kreh und Rommel, bevor für ihn nach einer Niederlage
gegen Nicholas Rose vom VfL Sindelfingen das Turnier zu Ende war.
Steffen Hofmann, Alessa Sommer und Karen Hoffmann waren nicht am Start,
sind aber für die Württembergischen Einzelmeisterschaften gesetzt.
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